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Bauen – Wohnen – Leben

Zu lange saniert

30.05.2017

Grundsätzlich ist der Staat bereit, beim Erwerb einer Immobilie und anschließend geplanter Vermietung einen guten Teil der entstehenden Ausgaben als Werbungskosten anzuerkennen.

Allerdings muss diese Absicht, Einkünfte zu erzielen, auch irgendwann erkennbar sein. Kommt es jahrelang nicht zu entscheidenden Fortschritten, dann kann der Fiskus die Anerkennung verweigern. (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen IX R 46/13)

Der Fall: Ein Investor hatte ein sanierungsbedürftiges Mehrfamilienhaus mit elf Wohnungen erworben. Allmählich zogen die Mieter aus, damit eine Renovierung möglich wurde. Doch nach dem völligen Leerstand verstrichen etliche Jahre, ohne dass mit der entkernten Immobilie etwas vorangegangen wäre. Für die Jahre drei bis acht nach dem Leerstand wollte der Eigentümer Werbungskostenüberschüsse geltend machen, was das zuständige Finanzamt mit Hinweis auf die überlange Sanierungsdauer ablehnte.

Das Urteil: Der Bundesfinanzhof stimmte der Einschätzung des Fiskus zu. Werbungskosten könnten nur so lange in Anspruch genommen werden, so lange man erkennen könne, dass der Steuerpflichtige den ursprünglichen Entschluss zur Erzielung von Einkünften nicht aufgegeben habe. Genau dieser Verdacht müsse allerdings hier entstehen. Selbst unter Maßgabe eines großen Beurteilungs- und Entscheidungsspielraumes könne man hier keine Fortschritte sehen.

Gewusst wie! Die Terrasse wird Outdoor-Wohnzimmer

Landschaftsgärtner wissen, welche Materialien, Farbtöne und Strukturen bei der Terrassengestaltung gut zusammen passen und sich harmonisch in die Umgebung einfügen.
30.05.2017

Die Terrasse ist der Ort, an dem sich die Menschen bei schönem Wetter am liebsten aufhalten. Hier wird gesonnt, entspannt, gegrillt, gegessen und gesellige Zeit verbracht. Im Sommer wird die Terrasse für viele zum Wohnzimmer unter freiem Himmel.

Das zeigt sich auch in der Architektur: Bei Neubauten werden häufig große Fensterfronten oder bodentiefe Glastüren eingebaut, die Drinnen und Draußen, Wohnraum und Terrasse, miteinander verbinden. Auch die Möbelbranche nimmt den Wunsch auf, das Familienleben im Sommer in den Garten zu verlegen.

Moderne Lounge-Gartenmöbel erinnern heute an Wohnzimmereinrichtungen mit großen Sofalandschaften. Ob Hängesessel oder Rattanmöbel in aktuellem Design – das Terrassenmobiliar soll bequem und großzügig sein.

Damit man sich die eigene Wohlfühlatmosphäre kreieren kann, muss jedoch zuerst das Ambiente passen. Bodenbelag, Beleuchtung und Bepflanzung bilden die Basis für jegliche Terrassennutzung. Für die Planung und Anlage oder Renovierung empfiehlt sich die Beratung eines Landschaftsgärtners. Der Profi hat Erfahrung mit verschiedenen Materialien und kann auch auf komplizierter Fläche fachgerecht bauen.

Auf neuem Boden

Ein frischer Bodenbelag tut einer abgenutzten Terrasse gut. Ob Holz, Natur- oder Betonstein – die Auswahl an Materialien ist groß. Perfekt ist, den Belag auf die zukünftigen Terrassenmöbel abzustimmen, damit alles gut zusammenpasst.

Landschaftsgärtner wissen, welche Farbtöne und Strukturen sich harmonisch in die Umgebung einfügen. Ein fachgerecht verlegter Terrassenboden bietet zudem Trittsicherheit, die vor allem für ältere Menschen wichtig ist. Wenn schon grundlegend renoviert wird, dann empfiehlt sich auch gleich der Einbau einer Atmosphäre schaffenden Beleuchtung.

Der grüne Rahmen

Ein gewisses Maß an Privatheit ist die Voraussetzung für das gute Gefühl auf der Terrasse. Das heißt, wenn man die frische Luft und das Draußensein genießen kann, ohne sich dabei beobachtet oder belauscht zu fühlen. Ein Sichtschutz kann aus einer Hecke, einer Mauer oder einem Zaun bestehen. Besonders in einem kleinen Garten ist Kreativität gefragt, für ausreichend Sicht- und Lärmschutz oder auch für die geeignete Bepflanzung. Schließlich entspannt es sich im Grünen am besten, ob hinter einer grünen Bambushecke oder mitten im Blütenparadies. Mit einer Kräuterspirale oder einem Gemüsehochbeet lässt sich eine kulinarische Verbindung von Terrasse und Küche herstellen. Eine Auswahl an Duftpflanzen – zum Beispiel Lavendel, Duftrosen oder Flieder – macht die Terrasse zu einer Aromaoase.

Mittags Schatten, abends Sonne

Wasserspiele bringen Erfrischung in den Garten. Wer keinen Platz für einen Teich hat, integriert einen Brunnen in die Gestaltung der Terrasse. Das bringt neben dem beruhigenden Plätschern eine leichte Abkühlung an heißen Sommertagen. Um die Aufenthaltsqualität auf der Terrasse auch im Hochsommer zu gewährleisten, ist Sonnenschutz wichtig. Ob Segeltuch, Schirm oder Markise – je nach Umgebung und Anzahl der Sonnenstunden gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Eine effektive Variante ist ein Baum als Schattenspender. Der Landschaftsgärtner weiß, welche Baumarten sich besonders gut eignen. Entscheidend ist auch der Standort, damit das Blätterdach in der Mittagshitze Schatten spendet und man trotzdem am Abend die Sonne auf der Terrasse genießen kann.

Mosaikfliesen im Wohnbereich

30.05.2017

Bunte Mosaikfliesen für die Wandgestaltung oder als effektvolles Fußboden-Highlight bringen auf originelle Weise frischen Schwung in den Wohnraum. Wo Standard-Fliesen an ihre Grenze stoßen, spielen Mosaikfliesen ihre Stärke aus. Die aus vielen Steinchen zusammengesetzten Kacheln eröffnen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Als Stilelement setzen sich großformatige Mosaikbilder heute im Wohnbereich immer mehr durch. Keramik- und Glasmosaike schaffen Akzente in unterschiedlichen Farben und Strukturen, die sich vielfältig kombinieren lassen. Mit rechteckigen oder kugelförmigen Steinchen werden eindrucksvolle 3-D-Effekte, Farbverläufe oder fotorealistische Motive an die Wand gezaubert.

Raffinierte Effekte an die Wand zaubern

30.05.2017

Anspruchsvolles Wohnen beginnt bei der Wandgestaltung. Die Möglichkeiten dafür sind vielfältig: changierende Farben, die die Wand lebendig machen, raue Strukturen, marmorierte Oberflächen oder satte Töne auf glattem Untergrund.

Ein wunderbares Material für all diese Effekte sind Farben und Putze aus reinstem Alpen-Naturkalk. Naturkalk lässt eine breite Palette an Techniken und Gestaltungsvarianten zu und sorgt zudem für ein angenehmes und wohngesundes Raumklima.

Naturkalk kann nicht nur als Farbe, sondern auch als hochwertiger Kalkstreichputz oder Spachtelputz aufgetragen werden.

Die verschiedenen Verarbeitungstechniken erlauben eine breite Palette an Gestaltungsmöglichkeiten, je nach persönlichem Geschmack oder baulichen Gegebenheiten. So ist beispielsweise „ein gebrauchsfertiger Deck- und Strukturputz für Altbau-Wände mit mineralischen Untergründen perfekt geeignet, um Unebenheiten auszugleichen. In mehreren Schichten verarbeitet, ergeben sich interessante Texturen mit höherer Transparenz und Lichtreflexen.

Mit Kalkputz lassen sich auch raffinierte Stuccotechniken realisieren. Das Ergebnis sind leicht marmorierte Oberflächen, die etwas vom Charme venezianischer Villen verströmen. Mit einem relativ feinkörnigen Streichputz wirken Wandflächen seidenmatt und gesteinsartig.

Kalk schafft Wände zum Fühlen und Wohlfühlen. Denn der Baustoff kommt auch dem Raumklima zugute: Mit einem basischen pH-Wert von 11 bis 13 entzieht er Schimmelsporen jeglichen Nährboden.

Das atmungsaktive, feine Kapillarsystem fungiert als zusätzlicher Schutz: Es kann viel Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk aufnehmen und lässt sie dann nach und nach verdunsten. Kalk hat zudem eine antistatische Wirkung, zieht Staub also nicht an.

Doch Kalk ist nicht gleich Kalk: Entscheidend sind der Reinheitsgrad und die Zusätze, die nötig sind, um ihn gut verarbeiten zu können. Bei einem Hersteller beträgt der Anteil an Calciumcarbonat mehr als 98 Prozent.

Dieser hohe Reinheitsgrad ist einer geologischen Besonderheit zu verdanken: Am Sitz des Unternehmens in Rupperswil sind die Kalkschichten in umgekehrter Reihenfolge zu finden.

Die tiefste und damit reinste Kalkablagerung des Urmeeres tritt dort ganz oben zutage, so dass man auf reinen Alpennaturkalk zurückgreifen kann. Als Zusatzstoffe werden natürliche Materialien wie Quarzsand, Marmormehl oder mineralische Leichtzuschläge beigemischt. Die Bestandteile sind voll deklariert.