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Aus der alten Dorfschule wurde ein Schmuckstück: Alles neu in Trimport – Gemeindehaus komplett und mit viel Eigenleistung renoviert

25.05.2017

Die Anfänge des heutigen Dorfgemeinschaftshauses reichen 50 Jahre zurück: Nachdem 1967 die seit 1920 bestehende Volksschule Trimport geschlossen wurde, hat die Gemeinde das ehemalige Schulgebäude durch einen großen Anbau zu einem Jugendheim beziehungsweise Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Dabei ist es dann aber auch viele Jahre geblieben: Seit der Errichtung war außer kleineren Renovierungsarbeiten kein weiterer Erhaltungsaufwand betrieben worden. Die intensive Nutzung der Räumlichkeiten durch die ansässigen und auch benachbarten Vereine hat im Laufe der Jahre ihre Spuren hinterlassen. Zudem waren die in den ehemaligen Kellerräumen der Schule untergebrachten Toiletten sehr renovierungsbedürftig und nicht mehr zeitgemäß. Daraus ergab sich für die Gemeinde ein größerer Renovierungs- und Umbaubedarf, der unumgänglich war. Und so hat die Gemeinde das Projekt schließlich in Angriff genommen. Der Saalbereich wurde komplett saniert und die Thekenanlage umgebaut. Dies war notwendig, um die Toilettenanlage ebenerdig im bisherigen Anbau installieren zu können. Das ursprüngliche Fensterband des Saalanbaus wurde ebenfalls durch neue große Fenster ersetzt. Die Profilbretterdecke wurde durch eine neue zeitgemäße Rasterdecke ersetzt. Und auch der Eingangsbereich hat durch den Einbau neuer Türen ein ganz anderes Erscheinungsbild erhalten.

Zudem wurde der Bodenbelag erneuert. Letzteres wurde ermöglicht durch Spenden aus der Bevölkerung.

Manpower und 6000 Arbeitsstunden

Im Rahmen des Umbaus wurde das Gebäude ebenfalls energetisch saniert. So hat der Saalanbau eine Außenwanddämmung erhalten und verbunden damit auch einen neuen Verputz samt Außenanstrich. Ebenfalls komplett erneuert und entsprechend gedämmt wurde das Dach. Zudem hat das Trimporter Gemeindehaus auch eine neue Heizungsanlage erhalten.

Dass das Projekt so erfolgreich umgesetzt werden konnte und das Gemeindehaus jetzt viel heller und freundlicher wirkt als vorher, verdankt die Gemeinde nicht zuletzt der enormen Eigenleistung der ehrenamtlichen Helfer. So sind mehr als 6000 Arbeitsstunden zusammengekommen, wofür sich die Gemeinde bei allen Helfern und Unterstützern herzlich bedankt.

25.05.2017