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Ein Pool im Garten: die besten Tipps

Mit der Unterst√ľtzung durch erfahrene Fachleute und einer gr√ľndlichen Planung l√§sst sich in fast jedem Garten ein Pool realisieren.
23.05.2017

Schwimmen ist der Gesundheitssport Nummer 1. Ein Pool im Garten ist die beste Möglichkeit, täglich sein privates Trainingsprogramm zu absolvieren.

Zugleich versch√∂nert die Wasserfl√§che den Garten und wertet die gesamte Immobilie auf. Kurzum: Ein Pool im Garten ist eine lohnende Investition. Die gute Nachricht: Ein eigener Pool muss kein Wunschtraum bleiben. Mit der Unterst√ľtzung durch erfahrene Fachleute und einer gr√ľndlichen Planung l√§sst sich in fast jedem Garten ein Pool realisieren. Immer wichtiger wird dabei das Thema Nachhaltigkeit. Hier gibt es sechs Tipps dazu.

Schön beleuchtetes Haus mit Pool

1. Eine Abdeckung f√ľr den Pool vorsehen

Die Schwimmbadindustrie stellt zahlreiche Produkte her, die den Energieverbrauch senken. So geh√∂rt eine Schwimmbadabdeckung heute auf jeden Pool. Sie verringert die Abk√ľhlung des Wassers und reduziert so den Energiebedarf bei Wiederaufw√§rmung erheblich – je nach Gr√∂√üe, Nutzungsintensit√§t und Standort um mehr als 50 Prozent.

2. Alternative Energiequellen nutzen

Zus√§tzlich lassen sich auch alternative Energiequellen anzapfen. Die Sonne scheint gratis und ganz ohne sch√§dliche Emissionen. Daher gibt es viele L√∂sungen, die die nat√ľrliche W√§rme nutzen, beispielsweise W√§rmepumpe oder Solarabsorber.

3. Energieeffizienz rund um die Wasserpumpe

Energieeffizienz spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Poolpumpe. Sie ist das Herzst√ľck des Beckens, das den Umw√§lz- und Reinigungskreislauf in Gang setzt. Moderne Techniken sorgen f√ľr einen h√∂heren Wirkungsgrad und bringen somit weniger Stromverbrauch bei derselben Leistung.

4. LED-Technologie f√ľr viel Stimmung bei wenig Energieverbrauch

Zeitgem√§√üe Unterwasserscheinwerfer √ľberzeugen nicht nur als Gute-Laune-Garanten, Gl√ľcksbringer und Ideenfinder. Sie punkten vor allem als energieeffiziente „Lichtgeber“. LED-Leuchten haben gegen√ľber √§lteren Verfahren drei wesentliche Vorteile. Sie leben deutlich l√§nger, verbrauchen rund 80 Prozent weniger Energie und enthalten keine Giftstoffe wie zum Beispiel Quecksilber.

5. Nachhaltige Materialien f√ľr den Pool im Garten verwenden

Ein Beispiel f√ľr besonders nachhaltige Materialien rund um den Pool im Garten ist Edelstahl. Der gl√§nzende Werkstoff punktet nicht nur in √§sthetischer Hinsicht. Er √ľberzeugt auch unter Umweltaspekten. Denn Edelstahl kann zu 100 Prozent recycelt werden und ist damit sehr langlebig.

6. Planung nach Maß: Freiheit in Farbe, Form und Funktion

Nichts ist unm√∂glich, weil jeder Poolnutzer sein Becken ganz individuell nutzen m√∂chte. Das Schwimmbad als Spielplatz auszugestalten, damit die Kleinen ihren Spa√ü haben, ist ebenso m√∂glich wie eine Oase der Ruhe oder auch ein Sportbecken zu schaffen. Poolfachleute sind nicht nur Experten des Elements Wasser. Sie bringen auch ‚Äěnass und trocken‚Äú zusammen und verwandeln den Schwimmplatz zur Liegefl√§che – mit integrierten Flachwasserzonen kein Problem.

Modernisierung oder Abriss?

23.05.2017

Zehn bis zw√∂lf Prozent der Immobilien in Deutschland sch√§tzt die Arbeitsgemeinschaft f√ľr zeitgem√§√ües Bauen als reif f√ľr die Abrissbirne ein: Ihre Besitzer k√∂nnten Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) nur mit unwirtschaftlich hohen Investitionen erf√ľllen.

Gerade Bungalows oder Leichtbauten aus den Baujahren zwischen 1950 und 1970 haben h√§ufig erhebliche M√§ngel ‚Äď vom Heizungs-Oldtimer im Keller √ľber die por√∂sen W√§nde bis hin zur fehlenden Dachd√§mmung.

Viele Altbauten stehen auf attraktiven Grundst√ľcken in bester Lage. Sie eignen sich ideal f√ľr einen Neubau. Mit einem Neubau ist vieles gewonnen: Erwerber beseitigen das Risiko, dass eine Totalsanierung zum Fass ohne Boden werden k√∂nnte. H√§ufig zahlen sie zus√§tzlich noch einmal bis zu 50 Prozent der Kaufsumme, um die Sanierung umzusetzen. Zudem sind die neuen Besitzer weitgehend an den Grundriss und die Statik des Altbaus gebunden.

1. Lohnt sich der Expertenrat? Die Honorarkosten f√ľr eine Ersteinsch√§tzung durch den Profi bewegen sich im Bereich unter 1000 Euro ‚Äď die Kosten einer Fehlentscheidung k√∂nnen in die Tausende gehen!

2. Gibt es Altlasten? Oftmals sind in alten H√§usern b√∂se √úberraschungen verborgen: verrostete Leitungen, desolate Elektrik oder sogar gesundheitssch√§dliches Baumaterial wie Asbest. Wer auf derlei Missst√§nde st√∂√üt, sollte auch einen Abriss mit anschlie√üendem Neubau ins Auge fassen. 3. Entspricht die Immobilie meinen Anspr√ľchen? H√§user aus der Zeit zwischen 1950 und 1980 sind in der Regel nicht auf Gro√üz√ľgigkeit und Komfort ausgelegt. Wer mit der Bausubstanz so unzufrieden ist, dass er massive Umbauma√ünahmen vornehmen m√ľsste, ist mit Abriss und Neubau meist besser beraten. 4. Ist ein Neubau unproblematisch? Ein gro√ües Grundst√ľck ist oftmals Kaufanreiz f√ľr einen Altbau. Doch dessen Zuschnitt und Eigenarten sollten auch zu den Neubaupl√§nen passen. H√§ufig sind Fragen zur Qualit√§t des Baugrunds, zur Statik und der M√∂glichkeit einer Unterkellerung zu pr√ľfen. 5. Und wenn ich bei Modernisierung oder Neubau mit anpacke? Die Muskelhypothek spart geh√∂rig Kosten und kann bei der Finanzierung das Z√ľnglein an der Waage werden. Realistisch pr√ľfen, wie viel Eigenleistung m√∂glich ist!