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Weingut Frieden-Berg in Nittel lädt in die neue Vinothek „WeinKostBar“

Hilfreiche Erklärungen zu den einzelnen Weinen informieren unter anderem über Säure- und Restzuckergehalt.
17.05.2017

17.05.2017

17.05.2017

Mit der neuen Vinothek „WeinKostBar“ hat sich das Weingut Frieden-Berg in Nittel für die Zukunft gerüstet. Der Entschluss, den früheren Verkauf und die Beratung aus dem Lager heraus in einen repräsentativen Raum zu verlegen, fiel etwa 2014.

„Wir wollten einfach besser auf den Kunden eingehen und den Weinverkauf an einem Punkt bündeln“, so Max Frieden, der das Weingut zusammen mit seinem Vater Horst führt: „Uns war es auch wichtig, unsere Weine angemessen zu präsentieren. Die Qualität unserer Weine soll sich in der neuen Vinothek wiederspiegeln. Jeder Wein in unserem Angebot hat seinen eigenen Platz und wird mit passenden Erläuterungen zu Säure-, Restzucker- und Alkoholgehalt sowie Boden, Ausbauart und passenden Speiseempfehlungen in Szene gesetzt.“

Dem allgemeinen Trend, auch kleinere Mengen einzukaufen, folgt die Vinothek, indem pro Fach einige Flaschen zur direkten Mitnahme bereitstehen. Auf der Weinliste steht bei Frieden-Berg neben den obermoseltypischen Rebsorten wie Elbling, Müller-Thurgau oder Auxerrois auch die gesamte Burgunderfamilie. Aber auch Rebsorten wie Dornfelder oder Sauvignon Blanc bereichern das Angebot.

„Wir vinifizieren fast ausschließlich trockene Weine und lassen sie spontan vergären. Eine naturnahe Entwicklung der Weine ist unsere Devise“, so Max Frieden. Mit dem Bau der Vinothek, deren wichtigste Bauelemente nach einem Südtiroler Vorbild Holz und robuster, gewalzter Stahl sind, ging eine noch umfassendere Modernisierung des Weinguts einher. Dazu gehörte die Sanierung des Kelterhauses.

Außerdem wurden durch eine Verlagerung der Maschinen und Traktoren für die Weinbergspflege weitere Kapazitäten im Flaschenlager geschaffen.

Als zusätzliche Spezialitäten gehören Schokolade, mit Sekt oder Rotwein gefüllte Pralinen und Elbling-Nudeln mit zum Angebot.

Präsentkörbe werden gerne zusammengestellt. Neben den individuellen Verkostungen können auch Weinproben mit Gruppen bis zu 15 Personen organisiert werden. Die Vinothek wird auch für Veranstaltungen genutzt. Geplant ist für den Herbst ein Austern-Frühstück mit Weinbegleitung, die drei Kurse „Sushi trifft Wein“ sind in diesem Jahr bereits ausgebucht.

Max Frieden lässt aber auch keinen Zweifel daran, dass er sich mit der erheblichen Investition als „Teil des Ganzen“ sieht: „Nittel hat mittlerweile als Gastgeber in mehrfacher Hinsicht eine enorm hohe Qualität erreicht, was Weine, Gastronomie und Übernachtung angeht. Hier wollten wir mit der neuen Vinothek und der Modernisierung des Weinguts unseren Teil beitragen. “

Und noch ein kleiner Veranstaltungshinweis: In lockerer Stimmung steigt am kommenden Freitag, 19. Mai, ab 17 Uhr im modernisierten Kelterhaus die Veranstaltung „After Work Wine“. Die Gäste können sich auf ein geselliges Beisammensein mit leckerem Wein und Unterhaltung durch die Rotling-Gruppe des Musikvereins Nittel freuen. Die „Pasta Mafia“ serviert leckere Gerichte aus dem Foodtruck. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, die neue Vinothek zu besichtigen.

Restaurant „Novum“ unter neuer Leitung

Synergieeffekte sollen mit dem benachbarten Restaurant „Novum“ genutzt werden, das seit 1. April unter neuer Leitung des Kochs Kenneth Pfaffenberger und dessen Frau Anja steht. Moderne und frisch zubereitete Gerichte werden hier von Weinen des Weingutes Frieden-Berg begleitet. Vom heimischen Rind über den frischen Pfaffen-Burger und hausgemachter Pasta bis hin zur leckeren Käseauswahl vom Kahrener Altfuchshof spürt man die Wertschätzung regionaler Produkte.