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Rundum schön

Strahlend schöne Sommerhaut

17.05.2017

Der Sommer ist für viele die schönste Jahreszeit. Doch gleichzeitig auch eine Belastung für die Haut. Zuviel Sonne und Hitze können der Haut schaden. Deshalb kann man schon vorher einiges tun, um in den Sommermonaten als Strandschönheit zu glänzen. Schließlich ist UV-Strahlung ein Stressfaktor für die Haut und Hautalterungsursache Nummer eins. Durch sie und andere Einflüsse verliert die Haut schneller Feuchtigkeit, sie spannt und fühlt sich rau an, feine Trockenheitsfältchen bilden sich. Höchste Zeit für eine effektive Feuchtigkeitsversorgung.

Gute Gene und eine super kosmetische Pflege sind natürlich Voraussetzung für frische Sommerhaut. Aber es gibt unbestritten auch den ein oder anderen cleveren Trick, den man im Alltag beherzigen kann, um die Haut strahlen zu lassen.

Dem Geheimnis schöner Haut auf der Spur

Tiefenpflege! Eine Maske – speziell auf den Hauttyp zugeschnitten – versorgt die Haut mit reichlich Pflegestoffen. Netter Nebeneffekt: Die Wirkung ist sofort sichtbar, weshalb man vor einem großen Auftritt gern mal etwas dicker auftragen darf. Besonders gut können die Wirkstoffe einziehen, wenn die Poren geöffnet sind. Also ab in die Badewanne und Maske auflegen!

Sonnenschutz! Es ist unbestritten. Sonnenstrahlen lassen die Haut altern und können im schlimmsten Fall Hautkrebs auslösen. Wer sich regelmäßig dagegen schützt, geht also nicht nur auf Nummer sicher, sondern lässt auch seine Haut faltenfreier altern. Am besten auf einen täglichen UV-Schutz in Tagescreme und/oder im Make-up achten.

Massage! Um schöne Haut zu bekommen, sollte das Gesicht öfter mal massiert werden. Tipp: Vor dem Schminken das ganze Gesicht mit einer reichhaltigen Creme etwa drei Minuten lang in kleinen Kreisen mit den Fingern massieren. Anschließend die überschüssige Creme mit einem Papiertuch abnehmen. Jetzt ist die Haut gut durchblutet, sieht praller aus und das Make-up bleibt länger schön.

Fettarm pflegen! Bei besonders nährenden Rezepturen ist Zurückhaltung geboten. Zu viel Fett in der Creme schafft einen guten Nährboden für Unreinheiten, kommen noch Mitesser begünstigende (komedogene) Inhaltsstoffe wie Erdnuss-, Sesam- oder Olivenöl dazu, sind Pickel quasi vorprogrammiert. Auch Wollwachs (Lanolin) sowie Wirkstoffe, die cremig machen (zum Beispiel Cethylalkohol), oder auch einige Emulgatoren, die Fett und Wasser verbinden, können das Hautbild trüben.

Guten Appetit! Vitamin A regt die Zellteilung an und fördert die Bildung elastischer Fasern. Möhren, Hokkaido-Kürbis, Brokkoli und Spinat beugen also trockener Haut vor. Auch Vitamin C und E sind Freunde der Haut, da sie das Bindegewebe straffen. Daher viel frisches Obst und Gemüse sowie Körner und Nüsse essen.

Weniger ist mehr! Ein Porzellanteint ist auch für empfindliche Haut erreichbar. Für Reinigung und Pflege sensibler Haut gilt: Je schlichter die Pflege, desto besser. Denn je weniger Inhaltsstoffe man auf die Haut bringt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass sie gereizt reagiert. Es macht Sinn, eine komplette Pflegeserie zu benutzen, weil die Inhaltstoffe optimal aufeinander abgestimmt sind. Gut sind solche mit beruhigendem Thermalwasser.

So wenig Koffein wie möglich! Auch wenn viele Studien mittlerweile besagen, dass Koffein dem Körper kein Wasser entzieht, so wirkt es dennoch stark säurebildend – und ein übersäuertes Verdauungssystem wirkt sich auch auf unsere Haut aus. Wer einen Radikal-Entzug nicht schafft, sollte zumindest auf einen geringen Koffein-Konsum achten.

Wasser trinken! Das kann man nicht oft genug erwähnen! Für den Extra-Kick am Morgen sollte man auf nüchternen Magen ein Glas Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone zu sich nehmen. So bleibt die Haut schön frisch und straff. Auch der Stoffwechsel wird direkt angeregt.

No Smoking! Nikotin und andere Schadstoffe im Rauch verengen die Gefäße und hemmen die Durchblutung. Die Haut wirkt fahl und altert schneller. Nicht ohne Grund werden Raucher oft älter geschätzt, als sie eigentlich sind. Sauerstoff hält jung! Wer viel frische Luft tankt, nimmt Sauerstoff nicht nur über die Lungen auf. 95 Prozent atmet man ein, fünf Prozent nimmt man über die Haut auf. Der Sauerstoff bewirkt einen Teilungsimpuls der Zellen, der frisch und strahlend aussehen lässt.

Schönheitsschlaf! Nachts läuft der Regenerationsprozess der Zellen auf Hochtouren. Für einen rosigen Teint sollte man deshalb auf jeden Fall auf regelmäßigen Schlaf achten. Nachtcremes mit Wirkstoffkomplexen aus Aminosäuren, Ginkgo, Tigergras oder Weizenproteinen helfen zusätzlich, Lymphflüssigkeit abzutransportieren.

Regelmäßig peelen! Hornschüppchen lassen die Haut farblos und stumpf aussehen. Ein auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmtes Peeling entfernt diese Hautschüppchen, ohne die Haut zu reizen und regt die Durchblutung an.