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NebeneingÀnge nicht vergessen

An NebeneingĂ€ngen, etwa zum Keller, haben Einbrecher oft leichtes Spiel. Die Polizei rĂ€t, diese ZugĂ€nge mit mechanischer Sicherungstechnik zu schĂŒtzen und einbruchhemmende TĂŒren einzusetzen.Foto: djd/Novoferm.com
16.05.2017

Das GeschĂ€ft der Langfinger lĂ€uft auf vollen Touren: EinbrĂŒche finden mittlerweile ganzjĂ€hrig statt, die Fallzahlen steigen stetig. FĂŒr die Betroffenen ist ein Wohnungseinbruch oft ein tiefer Schock. Das Eindringen in die PrivatsphĂ€re wird als besonders belastend empfunden.

WĂ€hrend die materiellen SchĂ€den durch die Hausratversicherung abgedeckt sind, wirken sich die psychischen Folgen oft viel lĂ€nger aus. Umso wichtiger sei es geworden, in wirksame Sicherheitstechnik zu investieren. Einbruchsichere TĂŒren und Fenster sowie einige Tipps zum eigenen Verhalten können helfen, Einbrecher fernzuhalten.

Schwachstellen wie TĂŒren und Fenster wirksam schĂŒtzen

Einbrecher kommen oft tagsĂŒber, wenn niemand zu Hause ist, am frĂŒhen Abend oder bei einsetzender Dunkelheit, berichtet etwa die Polizei Nordrhein-Westfalen. TĂŒren und Fenster bilden die grĂ¶ĂŸten Schwachstellen in Wohnungen und Eigenheimen.

Die Polizei rĂ€t, diese vorbeugend mit solider mechanischer Sicherungstechnik zu schĂŒtzen und beispielsweise im Außenbereich einbruchhemmende TĂŒren einzusetzen. Ganz besonders gilt das auch fĂŒr NebentĂŒren, wie den ZugĂ€ngen zu KellerrĂ€umen oder zur Garage. Diese liegen meist abseits des Sichtbereichs von Passanten und stellen deshalb besondere Anforderungen an die Sicherheit und den technischen Eigenschaften. FĂŒr diese Bereiche werden SicherheitstĂŒren der Widerstandsklasse RC2 (WK2) empfohlen. Das verstĂ€rkte, 40 Millimeter dicke Stahl-TĂŒrblatt sorgt fĂŒr eine hohe Widerstandskraft. ZusĂ€tzliche Beruhigung schaffen die Mehrfach-TĂŒrverriegelung mit Schwenkriegeln sowie der Leichtmetall-Sicherheitsbeschlag samt aufbohrgeschĂŒtztem Profilzylinder.

Doch die sicherste TĂŒr nĂŒtzt nichts, wenn sie nicht insgesamt sicher fixiert ist. Daher gehört zu der SicherheitstĂŒr eine Stahlzarge mit massiver Wandverankerung durch zusĂ€tzliche Stahlbolzen, um sie zuverlĂ€ssig auch gegen ein Aufhebeln zu schĂŒtzen. Bei aller Robustheit und FunktionalitĂ€t sollen aber auch Ästhetik und große Gestaltungsvielfalt nicht auf der Strecke bleiben. SicherheitstĂŒren punkten heute mit einer schlanken Anmutung und der ansprechenden Wohnraumoptik.

Viele OberflĂ€chenvarianten, Norm- oder Sonderverglasungen sowie verschiedene BeschlĂ€ge und Zubehöre lassen zudem Raum fĂŒr individuelle AusfĂŒhrungen.

An NebeneingĂ€ngen, etwa zum Keller, haben Einbrecher oft leichtes Spiel. Die Polizei rĂ€t, diese ZugĂ€nge mit mechanischer Sicherungstechnik zu schĂŒtzen und einbruchhemmende TĂŒren einzusetzen.

Die stetig steigenden Einbruchzahlen haben auch den Gesetzgeber alarmiert: Seit geraumer Zeit fördert er Investitionen in die Haussicherung. Kluge Rechner können etwa fĂŒr den Einbau von SicherheitstĂŒren ZuschĂŒsse der Kfw aus dem Programm „Förderung von Einbruchschutz“ in Anspruch nehmen.