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Spargel und Wein – das delikate Frühjahrspärchen

Das sieht aber lecker aus: gebratener Pfeffer-Thunfisch auf zweierlei Spargel mit Basilikum-Orangen-Hollandaise. Foto: Deutsches Weintor / Wirths PR
12.05.2017

Frischer Spargel verspricht Genuss ohne Reue. Ein Pfund der köstlichen Stangen enthält gerade mal 65 kcal. Das gilt für den weißen ebenso wie für den etwas würzigeren grünen Spargel. Ist das der Grund, warum er hier so beliebt ist? Oder liegt es ganz einfach nur am köstlichen Geschmack und den vielfältigen Gerichten? Hervorragend schmeckt er als Suppe, als Salat mit süßen Erdbeeren, mit Fisch oder einfach mit Kartoffeln, Schinken und cremiger Sauce Hollandaise. Egal, auf welche Variante die Wahl fällt, ein guter Schluck Wein rundet jedes Spargelgericht ab – nur der richtige muss es sein.

Weiß, grün oder lieber violett?

Jedes Jahr werden etwa 70 000 Tonnen Spargel geerntet. Und dabei hat es das Stangengemüse scheinbar besonders eilig: Bei günstigen Verhältnissen wächst Spargel bis zu 0,75 Zentimeter pro Stunde, weshalb er zwei Mal täglich durchgesehen werden muss. Während der milde weiße Spargel geerntet wird, bevor seine Spitzen das Tageslicht erblicken, wächst der deutlich würzigere grüne Spargel über der Erde. Eher unbekannt ist dahingegen der violette Spargel, der in seinem Geschmack an weißen Spargel erinnert und geerntet wird, wenn seine Spitzen bereits ein paar Zentimeter aus der Erde ragen. So entsteht auch seine violette Färbung.

Der passende Wein zum Spargel

Kellermeister Martin Hafner empfiehlt zum Spragelgericht einen Grauen Burgunder, der charaktervoll ist, aber den feinen Geschmack des Spargels nicht überdeckt. Ist der Wein besonders mild, präsentiert sich harmonisch weich und zeichnet sich durch seine fruchtig-vollmundigen Aromen und seine elegante Art aus, passt er besonders gut zu Pasta, Fisch und Kalbsbraten, harmoniert aber auch wunderbar mit Spargel, Gemüse und Salaten.

Woran erkennt man guten Spargel?

Neben der Qualitätsklasse achten Gastronomen beim Einkauf vor allem darauf, dass die Spitzen schön fest sind und glänzen und es beim Aneinanderreiben der Stangen quietscht. Lassen sich die Stangen hingegen leicht biegen, deutet das auf Feuchtigkeitsverlust hin.

Quellen: Wirths PR und livingpress.de