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Beet- und Balkonpflanzen

Lebendig, duftend und lecker: Balkongärten bestechen mit Abwechslung

05.05.2017

Ein Balkon kann auf ganz unterschiedliche Weise kreativ und individuell gestaltet werden. Die lebendigste, duftendste und wohlschmeckendste Variante ist ein Topfgarten, in dem neben Blumen auch Kräuter und einige Obst- oder Gemüsesorten gedeihen. Auf kleiner Fläche ist das ein Ort der Entspannung, an dem selbst Stadtmenschen den Sommer im Grünen und unter freiem Himmel genießen können. Besonderes Highlight sind leckere Köstlichkeiten wie Erdbeeren oder Cherrytomaten, die zum Naschen einladen und den Hobbygärtner mit Stolz erfüllen.

Da ein Balkon zu großen Teilen jedes Jahr aufs Neue bepflanzt wird, bietet er zudem einen unglaublichen Abwechslungsreichtum. Wo im letzten Sommer noch Dahlien und Geranien farbenprächtig blühten, können dieses Jahr Minze und Zitronenmelisse mit ihrem Duft bezaubern und schon bald von feurigen Chili- oder Paprikapflanzen abgelöst werden. Der perfekte Zeitpunkt für die Gestaltung des eigenen Sommer-Balkons ist jetzt. Sind die Eisheiligen am 15. Mai abgewartet und Nächte mit Frost vorbei, können mehrjährige Pflanzen wieder nach draußen gebracht und neue Blumen, Kräuter, Gemüsesorten ausgesucht und eingepflanzt werden. „Schon im Vorfeld sollten sich Gedanken bezüglich der Lichtverhältnisse gemacht und die Pflanzen im Hinblick auf ihre individuellen Standortansprüche ausgewählt werden“, rät Judith Bircher, Gartenbauingenieurin. „Ob schattig, halbschattig oder sonnig spielt eine entscheidende Rolle, damit sie gut gedeihen und eine große Anzahl an Blüten und Früchten hervorbringen“. Während Fuchsien, Hortensien oder Petersilie auch an schattigeren Plätzen wachsen und sich daher für einen Nordbalkon eignen, verlangen Hibiskus und Jasmin viel Licht. Lavendel, Zitronenthymian oder Mini-Petunien reichen die sonnigen Abendstunden des Westbalkons, während Männertreu oder Buntnesseln gerne schon am Morgen die Sonne genießen. „Bei schattigen Balkonen muss aufgrund der geringeren Verdunstung besonders auf Staunässe geachtet werden, damit die Wurzeln nicht ertrinken – Blumentöpfe sollten daher immer Löcher im Boden sowie eine Drainageschicht aus Blähton aufweisen, so dass überschüssiges Wasser versickern und abfließen kann“, so Bircher.

Die Zantedeschia ist eine sehr elegante Pflanze mit puristischer Anmut. Umgangssprachlich wird sie Calla genannt. Viele wissen gar nicht, wie gut Zantedeschia sich im Freien und im Pflanzgefäß auf Balkon und Terrasse entfalten. Gepflanzt werden die Knollen erst, wenn die Frostgefahr abnimmt, etwa ab Mitte Mai. An einem geschützten Standort lassen sie sich bereits einige Wochen vorher in Blumenkübeln vorziehen. Sie können auch dauerhaft in Gefäßen auf Balkon und Terrasse kultiviert werden. Mindestens zehn Zentimeter tief müssen die Knollen in die Erde, da sich am unteren Teil des Stängels zusätzliche Wurzeln bilden. Besonders viele der langlebigen Blüten bilden sich an einem sonnigen Standort. Ab Juni bis in den September hinein bringen die Knollen-Zantedeschia Farbe in den Garten. Foto: fluwel.de
05.05.2017

Die Zantedeschia ist eine sehr elegante Pflanze mit puristischer Anmut. Umgangssprachlich wird sie Calla genannt. Viele wissen gar nicht, wie gut Zantedeschia sich im Freien und im Pflanzgefäß auf Balkon und Terrasse entfalten. Gepflanzt werden die Knollen erst, wenn die Frostgefahr abnimmt, etwa ab Mitte Mai. An einem geschützten Standort lassen sie sich bereits einige Wochen vorher in Blumenkübeln vorziehen. Sie können auch dauerhaft in Gefäßen auf Balkon und Terrasse kultiviert werden. Mindestens zehn Zentimeter tief müssen die Knollen in die Erde, da sich am unteren Teil des Stängels zusätzliche Wurzeln bilden. Besonders viele der langlebigen Blüten bilden sich an einem sonnigen Standort. Ab Juni bis in den September hinein bringen die Knollen-Zantedeschia Farbe in den Garten. Foto: fluwel.de