Musik macht Spa├č

Aufwachsen mit Noten, Rhythmus und Spa├č

Fast ein jedes Kind empfindet Faszination und Freude daran, wenn es Musik macht oder jemandem dabei zusieht.
02.05.2017

Musikalische Fr├╝herziehung bringt gro├če Vorteile f├╝r das Kind mit sich. Dabei ist aber die richtige Balance zwischen Spa├č und F├Ârderung wichtig.

Wolfgang Amadeus Mozart begann mit vier Jahren, Fr├ęd├ęric Chopin komponierte schon mit sieben. Auch Ludwig van Beethoven trat zum erstem Mal mit sieben Jahren ├Âffentlich am Klavier auf. Wunderkinder. Doch um so fr├╝h mit Musik anzufangen, braucht man kein Genie zu sein. Musikalische Fr├╝herziehung bringt viele Vorteile f├╝r das Kind mit sich. Ab etwa vier Jahren beginnen die meisten Kurse der musikalischen Fr├╝herziehung. In Kinderg├Ąrten oder Musikschulen erhalten die jungen Musiker eine erste Idee von Noten und Rhythmik. Nat├╝rlich sollen solche Kenntnisse spielerisch vermittelt werden ÔÇô Singen und Tanzen sind angesagt. Und Kinder sollten ohne ├Ąu├čern Druck ein Instrument erlernen k├Ânnen. Wer seinen Nachwuchs fr├╝h an die Musik heranf├╝hrt, tut ihm in mehrfacher Hinsicht etwas Gutes. Forscher weisen immer wieder darauf hin, dass Musikmachen die Feinmotorik, logisches Denken und die Intelligenz f├Ârdert. Die positiven Auswirkungen resultieren aus dem Miteinander verschiedener Gehirnbereiche, die durch das Musizieren speziell trainiert werden. Gemeinsames Musizieren kommt zudem der Team- und Kommunikationsf├Ąhigkeit zugute. Durch die Musik wird auch die Sprache gef├Ârdert. Denn auch Sprache unterliegt einem gewissen Rhythmus. Experten raten Eltern, ihre Kinder fr├╝h an Instrumente heranzuf├╝hren. Wenn das Kind sp├Ąter ein Instrument gut spielen kann, hilft die Musik, die eigenen Gef├╝hle und Emotionen auszudr├╝cken. Am Rande kommt auch eine gewisse kulturelle Vorbildung nicht zu kurz.

Was soll ich spielen?

02.05.2017

Ein Klassiker wie das Klavier oder eher etwas exotischeres wie die Ukulele? Wer sich musikalisch bilden m├Âchte, steht zun├Ąchst vor der Instrumentenwahl. Das ideale Instrument liegt irgendwo zwischen W├╝nschen, Tr├Ąumen und Vorlieben, aber auch den altersabh├Ąngigen Empfehlungen von Musikp├Ądagogen.

Wenn ein Kind sich f├╝r ein Instrument entscheiden soll, steht der Spa├čfaktor im Vordergrund. Spa├č ist bei Kindern Motivation. Sie wollen vor allem Unterhaltung ÔÇô erscheint ihnen dagegen etwas dr├Âge und langweilig, lassen sie es nur allzu schnell links liegen. Musikp├Ądagogen empfehlen oft ein Perkussionsinstrument, bei dem sich der Kleine oder die Kleine mal richtig austoben kann.

F├╝r Blasinstrumente wie etwa Klarinette, Saxofon oder Trompete braucht man ein ausreichendes Lungenvolumen. Quirlige und unruhige Kinder haben mehr Erfolgserlebnisse mit Tasteninstrumenten oder Schlaginstrumenten, weil hierbei ein definierter Ton angeschlagen wird. F├╝r Saiteninstrumente wie Violine, Bratsche oder Cello braucht es im Gegenteil eine Menge Geduld und Ausdauer. Ausnahme dabei ist die Gitarre, die mit seinen Stegen rascher f├╝r einen guten Ton und Erfolgserlebnisse.sorgt.

Um herauszufinden, ob in einem Kind ein Antonio Vivaldi oder eher ein Jimmy Hendrix steckt, bieten Musikschulen Instrumentenkarusselle an. Hier k├Ânnen die Kinder in kleinen Gruppen verschiedene Instrumente ├╝ben.