sonderthemen

Gut gerüstet: Gerüstbau

Qualität setzt sich durch

Gerüstbauer bauen Arbeits-, Schutz- und Traggerüste sowie Sonderkonstruktionen und bewegliche Arbeitsplattformen aus Systemteilen zusammen. Ihre Einsatzbereiche sind etwa Wohn- und Bürogebäude, Kirchen, Brücken, Türme und Industrieanlagen.
25.04.2017

Vielfältige Anforderungen und Aufgaben im Gerüstbauerhandwerk

Das Gerüstbauer-Handwerk ist in den letzten Jahrzehnten zu einem ganz eigenständigen Handwerk geworden. Die Gründe: wachsende technische Anforderungen, Entwicklungen im Gerüstmaterial und wachsende Anforderungen im Hinblick auf Arbeitssicherheit.

Die Vielfältigkeit des Gerüstbaus geht weit über den Ein- und Mehrfamilienhausbau hinaus. Im Industriegerüstbau wird deutlich, wie vielfältig die Aufgaben und Anforderungen im Gerüstbauer-Handwerk geworden sind: Etwa auf Chemieanlagen in Kraftwerken, beim Schiffsbau oder dem Gerüstbau für Brücken, Kirchen, Türme und Denkmäler mit zum Teil speziellen Denkmalschutzauflagen. Das Gerüstbauer-Handwerk hat sich mit handwerklichen Kenntnissen und Fertigkeiten sowie mit entsprechenden Materialien auf die Aufgaben eingestellt.

Auch Umweltschutzauflagen gilt es verstärkt zu genügen: Auftraggeber werden bei der Sanierung oder dem Rückbau von Industrieanlagen oder der Sanierung denkmalgeschützter Bauwerke immer mehr damit konfrontiert.

Gerüstwerbeplanen sind ein zusätzliches neues Geschäftsfeld. Gerüste müssen schnell montiert und wieder demontiert sein. Arbeitsablauf und Produktion bei Industriegebäuden dürfen möglichst wenig gestört werden. „Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ist für den Beruf sozusagen überlebenswichtig“, heißt es von Verbandsseite.

Barrierefreie Absturzsicherung ermöglicht effizientes Arbeiten auf der Dachfläche

25.04.2017

Für die Dachsanierung und Montage von Solaranlagen an größeren Projekten wie landwirtschaftliche Gebäuden, Hallen, Industriegebäuden, Wohnblocks, Krankenhäusern und Schulen macht es Sinn, über den Einsatz einer temporären Absturzsicherung anstelle einer Komplett-Einrüstung nachzudenken.

Das spart Kosten, denn das Gebäude muss nicht rundherum eingerüstet werden, was im Falle von Baugruben auch oft recht schwierig ist. Das Prinzip ist denkbar einfach: Über einen patentierten Einhängemechanismus lassen sich die Gerüstteile an der Flachdachkante, den Stahlträgern, der Attika oder den Sandwich-Paneelen befestigen – mühelos und stabil.

Weitere vorbereitende Arbeiten sind nicht notwendig, denn nur das Dach wird eingerüstet. Die Fläche am Boden wird nicht benötigt.

Damit sind die Zeiten der Absperrungen vorbei. Eingänge, Bürgersteige und Straßen werden nicht länger von aufwändigen Konstruktionen blockiert.

Auch auf dem Dach selbst geht es entspannter und geordneter zu. Lichtbänder, Lichtkuppeln, Höhenversätze, Rundungen, Ecken und Winkel können mit wenigen Handgriffen eingerüstet werden.

Durch innovativen Seitenschutz gibt es keine Gewichte oder Ballastierungen auf der Dachfläche.

Dies erleichtert Dacharbeiten spürbar. Dadurch können Auftraggeber schneller und stressfreier mit der eigentlichen Arbeit beginnen. Ein Vorteil für öffentliche Bauten – und der Unterschied zur Einrüstung mit Standgerüsten ist zudem, dass Unbefugten ein Zugang zum Dach nicht ohne weiteres möglich ist.