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Fließt das Wasser noch ab?

Nur intakte und hochwertige Dachrinnen können einen störungsfreien Wasserabfluss sicherstellen und auf diese Weise die Bausubstanz schützen. Mindestens einmal pro Jahr sollten die Rinnen deshalb kontrolliert werden. Foto: djd/Marley Deutschland
25.04.2017

Oft werden sie beim Großreinemachen rund ums Haus vergessen – doch das rächt sich spätestens, wenn sie beim nächsten Regenguss überlaufen: Erfahrene Hausbesitzer werfen regelmäßig, mindestens einmal jährlich, einen prüfenden Blick auf die Dachrinnen.

Denn sind diese verstopft oder undicht geworden, können sie das Eigenheim nicht mehr vor kostspieligen Schäden durch Tau-, Regen- oder Spritzwasser schützen. Wenn der „TÜV für die Dachrinne“ ergibt, dass das System komplett erneuert werden muss, sollten Hausbesitzer von vornherein auf Qualität setzen.

Hochwertige Dachrinnen sollten witterungs-, UV- und temperaturbeständig sowie formstabil und bei jedem Wetter korrosionsfest sein. Denn nicht nur Schnee und Frost, auch Hitze und intensive Sonneneinstrahlung sowie mechanische Belastungen können zu Schäden führen. Dachrinnen werden in der Regel aus schlagfestem Kunststoff in Deutschland hergestellt und sind langlebig sowie enorm belastbar. Dank des verwendeten Kunststoffs ist Korrosion kein Thema, das langlebige Material hält dauerhaft der UV-Einwirkung stand und bleibt farbecht. Auch Temperaturschwankungen und Witterungseinflüsse steckt das Material problemlos weg.

Individuellen Bedarf errechnen Dachrinnen und Fallrohre sind in verschiedenen Größen erhältlich. Welche Variante am besten für das eigene Dach geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie der Dachgrundfläche und der Anzahl der Abläufe ab. Dazu zählen auch Fragen wie diese: Werden bei einem Satteldach beide Seiten separat entwässert? Gibt es je Seite einen oder mehrere Ablaufpunkte? Damit die Kapazitäten auch für starke Regengüsse ausreichend dimensioniert sind, kommt es auf eine individuelle Planung an.

Schatten im Wintergarten

Der Wintergarten ist mit dem passenden Sonnenschutz zu jeder Jahreszeit ein geschützter Platz mitten im Grünen, von dem aus sich die Natur hautnah beobachten lässt. Foto: djd/Schanz Rollladensysteme
25.04.2017

Modern, offen und transparent: Lichtdurchflutete Häuser erfreuen sich steigender Beliebtheit. So hell die Wohnung auch sein soll, so viel Privatsphäre, Sonnen- und Hitzeschutz soll sie gleichzeitig jedoch auch bieten.

Immerhin empfindet fast jeder Mensch aufdringliche Blicke von Nachbarn und Passanten als störend und schon eine Innentemperatur von 26 Grad Celsius wird als unangenehm empfunden – egal ob bei der Arbeit, beim Spielen oder beim Schlafen. Deshalb ist eine gute Wintergartenbeschattung unerlässlich, um eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Dies gilt für Häuser mit großen Glasflächen ebenso wie für Wohnungen mit „normalen“ Fenstern.

Der Rollladen gilt als Klassiker fürs Eigenheim und wahres Multitalent. Schließlich schützt er nicht nur vor Sonne und Hitze, sondern auch vor Insekten, Lärm, neugierigen Blicken und Einbrüchen und gestaltet die Lichtverhältnisse in einem Raum. Ein vielseitiger Helfer also, der zudem die Fenster maximal vor Verwitterung schützt.

In Zeiten steigender Energiepreise bieten Rollläden aber noch einen weiteren Vorteil: Sie helfen effizient dabei, Wärmeverluste im Haus zu vermeiden und damit Heizkosten zu senken. Somit können Rollläden zu jeder Jahreszeit als ökonomische Sonnenschutzsysteme gesehen werden, die erhebliche Einsparpotenziale ermöglichen.

Außenrollläden, auch Vorbaurollläden genannt, werden immer dort eingesetzt, wo ein klassischer Rollladen nicht montiert werden kann. Sie gelten daher zu Recht als moderne Alternative zum traditionellen Rollladen. Dabei erfüllen sie ebenso wie innen liegende Rollläden alle an sie gestellten Anforderungen – von der Wintergartenbeschattung und Wärmebildung bis hin zur Regulierung des Lichteinfalls.

Die sogenannten Raffstores sind eine charmantere und filigranere Alternative zum klassischen Rollladen. Dabei handelt es sich um einen Sonnen- und Sichtschutz, der von außen ans Haus angebracht wird und vom Erscheinungsbild und seiner Funktionsweise herkömmlichen Jalousien ähnelt.

Der einzige Unterschied liegt im verwendeten Material: Raffstores verfügen nämlich über Aluminiumlamellen, die auftreffende Sonnenstrahlen besonders effektiv reflektieren. Dadurch wird ein ausreichender Einfall von Tageslicht bei gleichzeitigem Hitzeschutz gewährt.

Auch auf dem Dach haben sich Rollläden als wahre Multitalente entpuppt. Denn ähnlich wie in Wintergärten geht es im Sommer auch in Dachwohnungen im wahrsten Sinne des Wortes öfters heiß her. Um für angenehme Temperaturverhältnisse zu sorgen, gibt es mittlerweile auch für schräge Dachfenster passende Rollläden, die nicht nur vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen, sondern auch als zuverlässiger Hagelschutz fungieren.

Sitzkomfort nach Maß

25.04.2017

„Jetzt einfach nur noch die Beine hochlegen und relaxen!“– Das wünscht sich so mancher nach einem hektischen Arbeitstag voller Termine und Meetings. Nicht fehlen darf natürlich der Lieblingsplatz im heimischen Wohnzimmer, ob auf einem gemütlichen Sofa mit viel Platz für die ganze Familie oder auf einem Sessel mit hohem Sitzkomfort.

Über viele Jahre sollen Polstermöbel nicht nur bequem sein, sondern auch optisch etwas hermachen. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl von Sessel und Sofa genau hinzuschauen und vor dem Kauf zu überlegen, welche Bedürfnisse die Sitzgelegenheiten erfüllen sollen.

Vielfalt ist Trumpf: Dieses Motto gilt heutzutage auch für die Polstermöbel. Hat man früher einfach nur eine Sitzgelegenheit gekauft, kann man heute aus zahlreichen Optionen zum Relaxen auswählen. Der individuelle Sitzkomfort fängt bei der Polsterung an und hört mit Extras wie hochklappbaren Fußteilen oder sogar einer Massagefunktion nicht auf. Im Trend liegt, was gefällt und was hohen Komfort in den Alltag bringt. Daneben stellt sich vor dem Kauf natürlich die Frage, wie viel Platz das eigene Wohnzimmer überhaupt bietet. Für die großen Sitzlandschaften, möglichst noch über Eck, benötigt man natürlich viel Fläche. Dafür findet auf der Sitzgruppe aber auch die gesamte Familie jede Menge Kuschelplatz. Flexibler sind 2-er und 3-er Sofas sowie dazu passende Sessel. Wichtig: Vor dem Möbelkauf sollte man daheim genau nachmessen und bei der Planung dem Raum noch genügend Luft zum Atmen lassen. Nichts wirkt unentspannter als ein vollkommen zugestelltes Zimmer, in man sich kaum mehr bewegen kann.

Ist über die Frage „Sitzlandschaft, Sofa oder Sessel?“ entschieden, geht es um die Polsterung. Denn nicht nur die Matratze für das Bett lässt sich individuell auswählen. Auch bei Polstermöbeln stehen eher straffe oder eher softe Varianten zur Wahl. Das feste Polster stellt dabei die klassische Variante dar. Das Polster gibt kaum nach, man sitzt entsprechend fest, ohne einzusinken.

Nicht nur Menschen mit Rückenproblemen bevorzugen diese Variante, gerade wenn man längere Zeit auf Sofa oder Sessel sitzt. Doch auch der eher softe Sitzkomfort findet immer mehr Anhänger: Man sinkt beim Hinsetzen gemütlich in das weiche Sofa ein und hat das Gefühl, dass sich das Polstermöbel individuell dem eigenen Körper anpasst.

Für die Sitzprobe sollte man sich genügend Zeit nehmen und ruhig zahlreiche Varianten miteinander vergleichen.