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Jugend vor der Berufswahl

Start in eine Zeit voller Möglichkeiten

Ob im technischen oder kaufmännischen Bereich: Für Ausbildungen in der Kfz-Branche interessieren sich heute Frauen und Männer. Foto: djd/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
22.04.2017

Schulabschluss in der Tasche und nun? Die Zukunft hat viele Möglichkeiten zu bieten. Wer sich rechtzeitig und vor allem ausführlich über die diversen Optionen informiert, hat beste Aussichten darauf, seinen Traumberuf zu finden.

Wer die Schule erfolgreich mit einem Abschluss verlässt, ist meist noch sehr jung und weiß noch nicht so recht, wo er einmal hin möchte. Im Vorteil ist, wer schon frühzeitig einen Blick in Betriebe wirft, die besonders zusagen. Bietet die Schule kein Schulpraktikum an, kann man auch eigenständig in den Ferien in einen Beruf reinschnuppern. Auch nach der Schule und vor der Ausbildung oder vor dem Studium kann man eine Praxisphase einlegen.

Schließlich profitiert man von Erfahrungen, die man sammelt. Selbst wenn man sich nach einem Praktikum gegen ein Berufsfeld entscheidet, ist auch das eine wertvolle Erfahrung. Verläuft das Praktikum gut, die Tätigkeit gefällt und man zeigt sich engagiert, kann man beim Arbeitgeber punkten.

Und wer weiß, vielleicht winkt dann sogar als Belohnung nach dem Praktikum ein Ausbildungsvertrag. Der Abschluss kommt schneller als man denkt. Und plötzlich steht so mancher ohne Praxiserfahrung und ohne eine konkrete Idee da. Doch jetzt gilt es, bloß nicht in Panik zu verfallen und versuchen, „irgendetwas“ zu finden.

Denn abbrechen und aufgeben, weil man sich zu schnell in einen Beruf hineingestürzt hat, der nicht zusagt, ist keine Option. Zunächst einmal kann man sich in seinem persönlichen Umfeld umhören: Freunde und Familie kennen Charakter, Vorlieben und Hobbys. Manchmal ergibt sich aus dieser Einschätzung dann eine Idee für den Traumberuf. Auch mit seinen Lehrern kann man das Gespräch suchen – schließlich nehmen sie die Schüler als Persönlichkeit wahr und kennen zudem die schulischen Leistungen. Tests, die dies gezielt und objektiv abfragen, um dann auf berufliche Präferenzen zu schließen, gibt es im Internet und auch in Berufsinformationszentren. Auch Infotage und Berufsmessen, ob allgemein für Ausbildungssuchende, Abgänger und Abiturienten, oder spezielle Veranstaltungen von Betrieben selbst kann man besuchen und sich persönlich beraten lassen. Nützliche Links Im Internet gibt es zahlreiche Seiten, die Jugendliche und ihre Eltern zum Thema Berufswahl informieren.

Umfassende Anlaufstellen für die Berufswahl sind die Berufsinformationszentren der Agentur für Arbeit. Auch online finden sich unter

http://berufenet.arbeitsagentur.de anschauliche Beschreibungen, Statistiken und Rahmenbedingungen zu geregelten Ausbildungsgängen und beruflichen Tätigkeiten. Ob Überblick oder detaillierte Infos – das Portal der Arbeitsagentur bietet beides. Unter www.planet-beruf.de bietet die Agentur für Arbeit konkrete Tagesabläufe für einzelne Berufe an.

Auf dgb-jugend.de/schule/berufswahl findet man nützliche Informationen zu Ausbildung und Studium, darunter auch Informationsmaterial zum Runterladen, Hinweise zur Finanzierung von Studium und Ausbildung oder auch zum Werdegang an einer Hochschule. Viele Links bieten zudem weiterführende Informationen. Es empfiehlt sich auch ein Click auf die Website der Handwerkskammer Trier unter hwk-trier.de – hier finden sich vielfältige Infos rund um Aus- und Weiterbildung, so ein Infoservice für Schüler, Eltern und Lehrer: Welche Ausbildungsberufe kommen in Frage? Wie findet man Praktikumsplatz und Lehrstelle? Es gibt Informationen zu Schüler- und Elterntagen und Ausbildungsberatung der Handwerkskammer. Die Homepage der Trierer Industrie-und Handelskammer ihk-trier.de bietet unter der Rubrik „Ausbildung“ ein Infoportal rund um das Thema Ausbildung, beispielsweise über Chancen, Perspektiven und Inhalte einer dualen Ausbildung sowie eine Lehrstellenbörse.