Bauen – Wohnen – Leben

Intelligente Grundrisse fĂŒr mehr FlexibilitĂ€t

Wer clever plant, kann auch auf kleinem Raum viel Platz und Wohnwert schaffen. Foto: Velux/BHW Bausparkasse
18.04.2017

Die Preise fĂŒr Eigentumswohnungen in Deutschlands StĂ€dten kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Um Platz zu sparen, werden kleinere Wohnungen gesucht und vermehrt gebaut. Kluge Grundrisse ermöglichen schlankes Wohnen!

Jede kleine BaulĂŒcke und jeder enge Hinterhof werden heute mit Neubauwohnungen bestĂŒckt, die um einiges kleiner sind als noch vor zehn Jahren. Doch gut geschnittenen Wohnungen merkt man ihre geringe FlĂ€che kaum an.

Wer FlĂ€chen doppelt nutzt, kann viel Platz sparen. Vorteilhaft sind Einbauten fĂŒr Stauraum, die bereits in der Bauplanung mitkalkuliert werden. Nischen finden sich ĂŒberall, im Badezimmer zum Beispiel als Einbauschrank ĂŒber den Waschtischen.

Große, raumgreifende SchrĂ€nke werden ĂŒberflĂŒssig. Falls die Wohnung ĂŒber zwei Etagen gebaut wurde, kann sich der Raum unter der Treppe in einen Schrank verwandeln, in dem sich vom KĂŒhlschrank bis zur Garderobe alles Mögliche versteckt. SchiebetĂŒren sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, verhindern dafĂŒr „tote“, ungenutzte Ecken hinter der TĂŒr. Und Fußbodenheizungen machen störende Heizkörper ĂŒberflĂŒssig – ein weiterer Platzgewinn. Klar geschnittene RĂ€ume sind deutlich preiswerter zu bauen als verschachtelte Grundrisse. Auch spĂ€tere Umbauten können EigentĂŒmer so leichter und kostengĂŒnstiger realisieren.

Flexibel gestalten

FlexibilitĂ€t ist fĂŒr Familien wichtig: Sind die Kinder klein, ist ein gemeinsames Zimmer prima. Jugendliche möchten aber ihr eigenes Reich. Wer bei der Planung des Kinderparadieses die spĂ€tere Teilung bedenkt, sollte auf durchgĂ€ngigen Bodenbelag, zwei TĂŒren und ausreichend Steckdosen und LichtanschlĂŒsse achten.

Eine Familie braucht viel Platz! Ein cleverer Grundriss mit großen Zimmern und ausreichend Stauraum ist hier unerlĂ€sslich. Was bei der familienfreundlichen Eigenheimplanung noch zu beachten ist:

  • Einer der hĂ€ufigsten Fehler ist ein zu großes Elternschlafzimmer. Sehen Sie lieber grĂ¶ĂŸere Kinderzimmer vor.
  • Lieber einen zentralen kleinen Flur planen, von dem aus alle Zimmer gut erreichbar sind, als ein Durchgangszimmer. Wer will schon, dass sein RĂŒckzugsraum zum Taubenschlag der Familie wird?
  • UnterschĂ€tzen Sie nicht den Platz fĂŒr die Garderobe mit Möglichkeiten zum AufhĂ€ngen von MĂ€nteln und Schubladen fĂŒr Handschuhe und MĂŒtzen.
  • Denken Sie an Stauraum! Ein trockener Kellerraum ist ideal, aber nicht immer vorhanden.
  • Vergessen Sie bei der Planung Ihrer Garage nicht den fahrbaren Untersatz der Kinder: Auch RadanhĂ€nger, Bobbycar, Roller und RĂ€der benötigen einen Parkplatz.