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90 Jahre Kolz Orthopädie-Schuhtechnik: Individuelle Maßarbeit aus Meisterhand

15.04.2017

Was genau braucht man für einen guten Schuh?

90 Jahre Erfahrung kann die Orthopädie Kolz vorweisen. Klaus Kolz führt diese Tradition mit Können und Gefühl weiter.
15.04.2017

Eine gute Passform? Qualitativ hochwertige Materialien? Ein ansprechendes Design? Ja. Unter anderem. Vor allem aber braucht man ein gutes Auge, um die Passform auf die Gehgewohnheiten eines Menschen abzustimmen. Fingerspitzengefühl, um das Beste aus den Materialien herauszuholen. Ein offenes Ohr für die Wünsche der Kunden, um mit ihnen zusammen ein zeitlos schönes Design zu kreieren. Das Ergebnis? Ein individuell gefertigtes Meisterwerk, das auf medizinische und therapeutische Notwendigkeiten ebenso Rücksicht nimmt wie auf persönliche Bedürfnisse und Ansprüche. Jahrelange Erfahrung ist die Grundvoraussetzung.

Seit 90 Jahren ist diese Erfahrung im Orthopädie-Fachgeschäft Kolz zu Hause. 1927 gründete Heinrich Kolz das Traditionshaus in der Trierer Maximinstraße und zog 22 Jahre später in die Karl Marx-Straße um, wo sich das Kompetenzzentrum in Sachen orthopädische Schuhtechnik noch heute befindet. 1964 übernahmen seine beiden Söhne Hans und Klaus Kolz den Betrieb, 1996 ging dieser in die Hände der dritten Generation. Doch Klaus Kolz jr., Enkel des Gründers, verliess sich nicht alleine auf die Erfahrung seiner Vorgänger. Vielmehr führt er die Tradition bis heute weiter, indem er am Puls der Zeit bleibt. Dazu gehört beispielsweise die vielschichtige Versorgung von Kunden mit Lähmungserscheinungen und Diabetes, die sich stets an den neusten medizinischen Erkenntnissen orientiert. Leichte Fußfehlstellungen werden von Klaus Kolz und seinem Mitarbeiter Guido Regel ebenso sorgfältig vermessen und mit Einlagen nach Maß versorgt wie umfangreiche Deformationen oder Verkürzungsausgleiche. Und doch stehen für den Gesundheitshandwerker nie die Krankheit, sondern immer der Mensch und seine Lebensqualität im Mittelpunkt, die durch das richtige Schuhwerk selbst bei geringeren Fehlstellungen enorm gesteiger t werden kann.

Diese Freude am eigenen Beruf merkt man dem 52-Jährigen an. Wenn er deshalb in diesem Jahr seinen silbernen Meisterbrief und damit 25 Jahre eigene Meistererfahrung und über 36 jährige Berufserfahrung feiern kann, ist sein Blick zugleich nach vorne gerichtet: auf die Kunden, denen er in Zukunft mit individuellen Maßanfertigungen helfen kann. Denn eines steht fest: Sein gutes Auge, sein Fingerspitzengefühl und sein offenes Ohr wird er sich bewahren.