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Smarte Technik – auch für die Garage

Moderne Garagentore verbinden eine bequeme Bedienung mit einem hohen Einbruchschutz sowie verbesserten Wärmedämmwerten.Foto: djd/Novoferm
11.04.2017

Tore mit elektrischem Antrieb bringen mehr Komfort und Sicherheit in den Alltag

Intelligente Technik fĂĽrs Haus, die das Wohnen sicherer, komfortabler und energiesparender macht, ist in aller Munde. Smart Home lautet der Oberbegriff fĂĽr die verschiedensten Anwendungen.

Weniger smart geht es hingegen in tausenden Garagen zu: Viele Hausbesitzer zwingen sich zum unfreiwilligen Frühsport, indem sie schwergängige Tore jedes Mal per Hand öffnen und schließen müssen. Viel bequemer sind Modelle mit Torantrieb und Fernbedienung, die sich auch in vorhandenen Garagen nachrüsten lassen.

Zusätzlich zum Komfortgewinn punkten moderne Tore mit einem höheren Einbruchschutz und einer verbesserten Wärmedämmung.

Sektionaltore werden zum Standard

Selbst hinsichtlich des Grundkonzeptes hat sich bei Garagentoren in den letzten Jahren einiges getan. Waren bis vor kurzem noch Schwingtore ĂĽblich, die im ganzen nach oben und unten schwingen, werden heute sogenannte Sektionaltore immer mehr zum Standard.

Dabei bewegt sich das Tor in einzelnen Segmenten. Das sorgt fĂĽr kurze Ă–ffnungszeiten und spart zudem Platz, da das Tor nicht mehr nach vorne aufschwingt. So könne jetzt ein weiteres Fahrzeug direkt vor der Garage abgestellt werden, wo frĂĽher aufgrund des aufschwingenden Tores vielleicht der Platz zu knapp war. Empfehlenswert ist es, beim Kauf eines neuen Tores auf eine einbruchhemmende Ausstattung sowie auf einen guten Wärmeschutz zu achten – gerade wenn man die Garage nicht nur zum Parken des Autos nutzt.

Beratung durch den Fachmann

Material, Farbe, Oberflächendesign – bei Garagentoren können Hausbesitzer heute aus zahlreichen Varianten auswählen, um die Optik bestmöglich an die Gestaltung des Eigenheims anzupassen. Weitere Extras wie Fensterausschnitte und Lichtbänder runden die Optionen ab. Empfehlenswert ist es daher, stets eine Beratung im Fachhandel zu nutzen.

Der Handwerker übernimmt auch gleich den fachgerechten Einbau oder kann bei einer Modernisierung zu den Möglichkeiten des Tortausches informieren.

Wichtige Mieterpflichten

11.04.2017

Verträge verpflichten – das gilt auch und insbesondere für Mietverträge. Denn neben vielen Rechten haben Mieter auch einige Pflichten.

Mietkaution zahlen

Gleich zu Beginn des Mietverhältnisses steht der Mieter in der Pflicht, eine Mietkaution zu zahlen. Deren Höhe beläuft sich auf maximal drei Monatsmieten. Allerdings muss der Mieter die Kaution nicht zwingend auf einmal zahlen. Er hat das Recht, diese in den ersten drei Mietmonaten in gleichen Raten an den Vermieter zu überweisen.

PĂĽnktlich Miete zahlen

Die Hauptpflicht des Mieters besteht darin, regelmäßig und pünktlich seine Miete zu zahlen. Spätestens am dritten Werktag eines Monats muss der Mieter die Überweisung bei seiner Bank anweisen (BGH VIII ZR 222/15).

Verletzt er hier seine Pflichten, muss er im schlimmsten Falle mit der fristlosen Kündigung rechnen: Diese kann der Vermieter aussprechen, wenn der Mieter zweimal hintereinander die Miete nicht oder nur zum Teil zahlt und der Mietrückstand mehr als eine Monatsmiete beträgt. Oder dann, wenn in einem längeren Zeitraum ein Mietrückstand aufläuft, der mehr als zwei Monatsmieten beträgt. Auch wer fortwährend unpünktlich die Miete zahlt, muss eventuell mit einer Kündigung rechnen.

Mängel melden

Ein Mieter hat nicht nur das Recht, dass der Vermieter Mängel beseitigt, sondern auch die Pflicht, Mängel zu melden. Macht er das nicht, und es entstehen deshalb Folgeschäden, kann er unter Umständen sogar zu Schadensersatz verpflichtet sein.

An die Hausordnung halten

Zu den Mieterpflichten gehört auch gegenseitige Rücksichtnahme. Insbesondere beim Thema Lärm sollten Mieter dies beherzigen. Es gibt kein Recht, laut zu feiern und auch Musik in Disco-Lautstärke ist nicht akzeptabel. Auch in anderer Hinsicht gilt es, Rücksicht zu nehmen: So ist zum Beispiel das Treppenhaus kein Ort, um Unrat aufzubewahren.

Heizpflicht

Mieter haben nicht nur das Recht auf eine funktionierende Heizung, sondern die Pflicht, diese auch zu betreiben. Bildet sich wegen einer schlecht beheizten Wohnung Schimmel oder friert ein Rohr ein, muss der Mieter im schlimmsten Fall Schadensersatz leisten.

Umbauten: Vermieter fragen

Der Mieter kann in der Wohnung nicht in allen Belangen agieren wie er möchte. Will ein Mieter größere Ein- und Umbauten in der Wohnung vornehmen, so darf er das nur nach Erlaubnis des Vermieters. Das gilt selbst dann, wenn der Mieter auf eigene Kosten zum Beispiel das Bad sanieren will, denn sämtliche Einbauten sind Eigentum des Vermieters. Kleinere Änderungen wie die farbliche Gestaltung der Wände darf der Mieter ohne Rückfrage vornehmen.