Sicherheit rund ums Haus – Machen Sie Ihr Haus einbruchsicher

Einbruchhemmende RolllÀden

Einbruchhemmende RolllĂ€den sind besonders stabil und dafĂŒr gemacht, Einbrechern möglichst lange Stand zu halten.
08.04.2017

Stabile RollĂ€den erhöhen den Einbruchschutz der Fenster erheblich. Leider bieten die meisten handelsĂŒblichen Kunststoff-Modelle keinen allzu guten Schutz, da sie sich mit dem entsprechenden Werkzeug in kurzer Zeit aufhebeln oder aus der FĂŒhrungsschiene brechen lassen.

Zudem zeigen am Tag heruntergelassene RolllĂ€den, dass die Bewohner nicht zuhause sind, was wiederum Einbrecher veranlasst, eine Schwachstelle am Haus zu finden, um einzubrechen. Einbruchhemmende RolllĂ€den leisten den TĂ€tern mehr Widerstand als herkömmliche Modelle, da sie mehr Zeit und stĂ€rkere Werkzeuge benötigen, um diesen Einbruchschutz zu ĂŒberwinden.

Doch bei der Auswahl einbruchhemmender RolllĂ€den sollten Hausbesitzer auf die Widerstandsklasse achten. Außerdem können RolllĂ€den auch nachtrĂ€glich einbruchsicher gemacht werden. Wer die TĂ€ter nicht erst an Fenster und TĂŒren, sondern schon frĂŒher aufhalten möchte, lĂ€sst einbruchhemmende RolllĂ€den einbauen. AbhĂ€ngig von dem verwendeten Material halten sie selbst mechanischen Einbruchsversuchen stand. Wie hoch der Einbruchschutz der RolllĂ€den ist, gibt die Widerstandsklasse an.

Diese Modelle wurden nach der DIN EN 1627 geprĂŒft und in die sechs Klassen RC 1 bis 6 eingeteilt. Hierbei stellt RC 1 nur einen schwachen Schutz dar, wĂ€hrend RC 6 den bestmöglichen Einbruchschutz bietet. FĂŒr HĂ€user und Wohnungen sollten RolllĂ€den mindestens der RC 2 eingebaut werden.

Trotzdem nutzt eine hohe Widerstandsklasse wenig, wenn die RolllÀden nicht fachgerecht eingebaut werden. Daher sollten Verbraucher den Einbruchschutz nur vom Fachmann installieren lassen.

Um den Einbruchschutz deutlich zu erhöhen, sind Umbaumaßnahmen erforderlich: So lĂ€sst sich der Rollkasten verstĂ€rken und gegen ein Aufbrechen von außen sichern oder eine stabile Hochschiebesperre integrieren. FĂŒr noch mehr Sicherheit sorgt ein verstĂ€rkter Schlussstab, der gegen ein Herausreißen der RolllĂ€den gesichert ist, sowie eine neue, verstĂ€rkte FĂŒhrungsschiene. Als zusĂ€tzliche Abschreckung bietet sich ein Elektroantrieb mit automatischer Steuerung an. Hier legen die Bewohner die Uhrzeit oder den Helligkeitswert fest, bei dem die RolllĂ€den automatisch hoch und wieder hinuntergefahren werden. Auf diese Weise wirkt das Haus in Abwesenheit bewohnt aus. Diese Methode ist ebenso im Falle eines Urlaubs ratsam.

Eine gute Alternative zu einbruchhemmenden RolllĂ€den sind sogenannte einbruchhemmende Rollgitter. Diese eignen sich zur Sicherung mehrerer Fenster und GlastĂŒren, zum Beispiel fĂŒr die Fensterseite mit TerrassentĂŒr.

Keine Chance den Einbrechern

08.04.2017

Es kann buchstĂ€blich jeden treffen: WohnungseinbrĂŒche sind zu einem alltĂ€glichen PhĂ€nomen geworden. Es gibt wohl kaum noch jemand, der keine Einbruchsopfer im Familien- oder Bekanntenkreis kennt.

Viele machen sich Gedanken, wie sie ihr Hab und Gut besser schĂŒtzen können. Hilfreich ist es, sich bei der Absicherung an den Empfehlungen der Polizei zu orientieren.

Gut rundum geschĂŒtzt

Der erste Schritt zu mehr Sicherheit im Eigenheim ist, neuralgische Punkte abzusichern: FĂŒr Fenster und TĂŒren im Erdgeschoss sowie fĂŒr leicht zugĂ€ngliche Bereiche des Obergeschosses wird eine mechanische Absicherung empfohlen. Das Netzwerk „Zuhause sicher“, eine Initiative der Polizei, empfiehlt zudem, keine Wertsachen offen im Haus liegen zu lassen. SparbĂŒcher, Bargeld oder Schmuck sollten besser in einem WertbehĂ€lter aufbewahrt werden. Je höher der zertifizierte Widerstandsgrad gegen Einbruch, desto höher kann der EigentĂŒmer auch den Tresorinhalt versichern. Damit der vollstĂ€ndige Versicherungsschutz in Kraft tritt, muss der Tresor darĂŒber hinaus noch fachmĂ€nnisch verankert werden. Zum Gesamtpaket Sicherheit trĂ€gt außerdem der geeignete Aufstellort – möglichst nicht offen sichtbar – bei.

Jeder Tresor hat einen SchlĂŒssel, doch dieser kann verloren oder entwendet werden. Wer in nachhaltige Sicherheit investieren will, sollte deshalb beim Wertschutzschrank auf zeitgemĂ€ĂŸe Schlosssysteme achten. So wird bei immer mehr Tresoren der klassische SchlĂŒssel durch ein Schloss mit elektronischer Tastenkombination ersetzt. Noch einfacher und sicherer ist die Handhabung mit einem zertifizierten biometrischen Fingerprintsystem: Hier lĂ€sst sich der Safe nur mit dem eigenen Fingerabdruck öffnen.

Bei Neu- und Umbauten erhĂ€lt man durch den Einbau geprĂŒfter und zertifizierter einbruchhemmender TĂŒren und Fenster nach DIN EN 1627ff. ab der Widerstandsklasse (RC) 2 einen guten Einbruchschutz. Hier ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion (TĂŒrblatt, Zarge, Schloss und Beschlag) keinen Schwachpunkt gibt. Wer gerade umbaut oder renoviert, sollte neben der richtigen WĂ€rmedĂ€mmung oder dem altersgerechten Umbau von Anfang an auch aufeinander abgestimmte technische Sicherungsmaßnahmen mit einplanen, also einen Einbruchschutz aus einem Guss. Eine Schwachstelle sind Fenster sowie Terrassen- und BalkontĂŒren, die mit herkömmlichen Rollzapfen ausgerĂŒstet sind. Sie lassen sich schnell mit einem starken Schraubenzieher aufbrechen. Mehr Sicherheit bieten sogenannte Pilzkopfzapfen mit entsprechenden BeschlĂ€gen.