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Bauen – Wohnen – Leben

Von Schmutz und Staub befreien

Werden die Fenster regelmäßig gewartet und gepflegt, bieten sie dauerhaft einen ungetrübten Blick hinaus in die Natur. Foto: djd/Schanz Rollladensysteme
04.04.2017

Wenn die Sonne kräftig durch die Fenster scheint, wird nach der kalten Jahreszeit deutlich sichtbar, wie viel Schmutz und Staub sich auf den Glasflächen angesammelt hat. Aber auch bei Fensterrahmen, Beschlägen, Profilen und vor allem den Rollläden kann man jetzt mit der richtigen Pflegekur für eine erheblich längere Lebensdauer sorgen.

Rollläden sind das ganze Jahr der Witterung ausgesetzt

Für die regelmäßige Wartung der Fensterbeschläge reicht ein handelsübliches Haushaltsöl aus. Fensterrahmen aus Holz werden mit Spezialreiniger aus dem Fachhandel gepflegt, exloxierte Aluminiumrahmen sollte man mit einem neutralen Reiniger und einem Faservliestuch reinigen, lackbeschichtete Rahmen mit Neutralreiniger und Politurzusatz.

Anschließend lohnt es sich, die Dichtungen mit einer Pflegemilch zu behandeln. Auch die Entwässerungsöffnungen im unteren Bereich des Rahmens müssen immer wieder gesäubert werden. Als Hilfsmittel sind dabei ein Wattestäbchen oder ein kleiner Schraubenzieher sehr nützlich.

Nicht zuletzt die Rollläden sind das ganze Jahr über der Witterung ausgesetzt.

Auf ihnen sammelt sich jede Menge Schmutz an, der am besten mit einem Handfeger und einem feuchten Tuch entfernt wird.

Ein Hochdruckreiniger oder harte Bürsten wird nicht empfohlen, denn sie könnten die Mechanik der Rollläden beschädigen. Werden bei einem Check-up größere Schäden festgestellt, sollten die Rollläden rechtzeitig ausgetauscht werden.

Rechtzeitige Erneuerung der Rollläden

Mühelos nachrüsten lassen sich moderne Rollläden mit Lichtschienen, die sich für nahezu jede Fenster- oder Glasdachform eignen.

Die löchrige Struktur dieser cleveren Schienen lässt auch bei heruntergelassenem Rollladen noch Tageslicht in die Innenräume einfallen, ohne dass dadurch im Winter wertvolle Heizenergie verloren geht oder im Sommer Hitze eindringt.

Die Anzahl der Lichtschienen in den Rollläden lässt sich individuell festlegen – je nach dem gewünschten Lichteinfall.

Sind Rollläden und Fensterrahmen gepflegt, kommt die Verglasung an die Reihe, die mit einem Glasreiniger oder mit viel warmem Wasser mit Spülmittel sowie einem Schwamm oder einem Gummiabstreifer streifenfrei sauber wird.

Professionelle Wartung

Bei der Reinigung der Fenster ist es am wirkungsvollsten, von oben nach unten sowie von außen nach innen zu arbeiten, da sonst das herunterfließende Schmutzwasser bereits gesäuberte Stellen wieder verschmutzt. Auch das regelmäßige Ausspülen der Reinigungsutensilien ist wichtig, denn sonst kann der daran haftende Dreck die Glasoberfläche verkratzen. Bei beschichteten oder selbstreinigenden Gläsern ist besondere Sorgfalt nötig. Welche Reinigungsmittel sich für die Fenster im speziellen Fall eignen, wissen die Mitarbeiter im Fensterfachbetrieb.

Täuschend echt: Fake-Tapeten

Ist das echt? Imitat-Tapeten können sich sehen lassen. Foto: Komar Products KG/BHW Bausparkasse
04.04.2017

Bislang galt, dass Wände alle fünf Jahre einer Überholung bedürfen. Doch die neuen Tapeten verlocken zu einem schnelleren Wechsel. Der Trend geht weg vom Einheits-Weiß, Raufaser hat ausgedient. Dagegen treibt die Lust an einer individuellen Wohngestaltung mit auffälliger Optik, effektvollen Motivwänden und Akzentfarben wahre Blüten.

Expressive Präge-Muster, Glittereffekte, sogar Strick-Wände sind zu haben. Kreatives Design und digitale Technik ermöglichen, täuschend echte Motive an Wände zu zaubern. So sind Steinoptiken gefragt, besonders für Wände in offenen Wohnräumen mit „Loft-Feeling“.

Naturgetreue Holzoptiken verleihen Räumen Wärme und Gemütlichkeit. „Coole“ Akzente setzen dagegen Metallic-Tapeten in Kupfer-, Stahl- und Gold-Optik.

Die „Fake“-Tapeten sind so verarbeitet, dass selbst ein geschultes Auge erst auf den zweiten Blick das Original von der Kopie unterscheiden kann.

Es grünt so grün – mit dem Garten hoch hinaus

04.04.2017

Eine Dachbegrünung bietet viele Vorteile. Sie verbessert die Luft durch ihre Filterwirkung und senkt richtig geplant die Instandhaltungs- und Betriebskosten für die gesamte Dachkonstruktion.

Grüne Dächer sind auf dem Vormarsch. Denn die Biotope in Toplage absorbieren Schadstoffe und erhöhen den Sauerstoffgehalt der Luft. Besonders in Städten tragen sie so zum besseren Klima bei. Fachmännisch angelegt, sorgen Gründächer auch für eine verbesserte Energiebilanz der Gebäudehülle.

Sie fangen als Schutzschild Niederschlagswasser ab und bewirken eine natürliche Temperatur- und Lärmdämmung.

Eine sorgfältige Abdichtung der Pflanzenschicht verhindert Wurzelwachstum.

Bei aufwendigeren Intensivbegrünungen mit größeren Pflanzen müssen Architekten und Landschaftsgärtner den Einklang mit der Statik sicherstellen.

Ist dieser gewährleistet, steht einer Wohlfühloase oder einem Gemüsegarten mit Aussicht nichts mehr im Weg.

Mit staatlicher Förderung begrünen

Besonders in den dicht bebauten Städten bietet die Nutzung der Dächer durch Begrünung und Bepflanzung ein großes Potenzial. Daher werden solche Projekte vielerorts direkt durch Zuschüsse oder indirekt durch Steuererlass gefördert. Die Art und Höhe der Förderungen hängt dabei von den jeweiligen Kommunen ab.

Eine Dachbegrünung erzeugt mit vergleichsweise geringem Aufwand einen großen Effekt.

Die Fördermöglichkeiten können Bauherren bei den zuständigen Baubehörden in Erfahrung bringen. Unkomplizierte extensive Begrünungen mit Moosen oder Gräsern, also pflegeleichten Pflanzen, werden von Dachdeckerunternehmen bereits ab einem Quadratmeterpreis von 25 Euro ausgeführt.

Wer eine Dachbegrünung erst einmal in einem kleineren Maßstab testen möchte, der erzielt schon tolle optische und ökologische Effekte mit der Bepflanzung des Garagendachs oder des Gartenhäuschens.

Aus Prinzip nachhaltig: Bausparvertrag

04.04.2017

„Nachhaltigkeit“ mag ein Modewort sein. Doch setzt die Idee in unserer schnelllebigen Welt die richtigen Signale. Gemeint sind der schonende Umgang mit Ressourcen und eine langfristige Zielorientierung. So wie beim Bausparen. Wer mit einem Bausparvertrag finanziert, geht oft eine langjährige Beziehung ein. Bausparer wollen nicht kurzfristig Renditen erzielen, sondern planvoll und sicher ein Haus oder eine Wohnung für sich und ihre Familie erwerben.

Fraglos setzt Sparen Disziplin voraus. Bausparer erarbeiten sich durch eigene Einzahlungen und durch staatliche Fördermittel ein Guthaben. Sie bilden schrittweise Eigenkapital und erwerben zusätzlich einen Anspruch auf ein zinssicheres Darlehen.

Die Sehnsucht nach eigenen vier Wänden, nach Mietfreiheit und Unabhängigkeit wird so zum Motor für beachtliche Investitionen vieler Menschen. Unabhängig von Trends Die Vorzeichen für Haus-Investoren stehen gut: Die Zinsen sind nach wie vor niedrig, die Baupreise vielerorts bleiben erschwinglich. Bausparer bringt das Auf und Ab an den Märkten nicht aus der Ruhe. Ihr Sparmodell hat sich als krisenfest erwiesen. Trendhörigkeit ist ihre Sache nicht: Immobilienerwerb bedeutet für die Deutschen eine durchdachte Geldanlage in die sichere Zukunft. Ein Haus kann seine Besitzer nicht nur durch das ganze Leben begleiten, sondern spielt auch als Erbe für Kinder oder Enkel eine große Rolle. Die eigenen vier Wände haben angesichts der demografischen Entwicklung als private Altersvorsorge noch an Bedeutung gewonnen. Und sie ist zudem die einzige Vorsorge, die man schon in jungen Jahren genießen kann. Was vor einigen Jahren noch als spießig galt, ist heute wieder absolut gefragt. Denn Wohneigentum ist ein Stück gelebte Freiheit.

04.04.2017