Kamin- und Brennholz

Romantisch und sparsam – energieeffiziente Kaminöfen. Foto: HARK Kamine & Kachelöfen/BHW Bausparkasse
31.03.2017

Der Brennstoff Holz

Es gibt viele Gründe, die für die Verwendung von Holz als Brennstoff in Einzelraumfeuerstätten sprechen. Hierbei handelt es sich neben den ökologischen auch um ökonomische Aspekte. Klare ökologische Vorteile des Heizens mit Holz in der Zusatzheizung liegen darin, dass Holz im Gegensatz zu fossilen Energieträgern als Co2-neutral bezeichnet werden kann. Das bedeutet, dass bei der Verbrennung von Holz die Menge an Kohlendioxid (Co2) freigesetzt wird, die der Baum zuvor beim Wachsen aufgenommen hat.

Zu den ökonomischen Vorteilen zählt, dass Holz ein regional verfügbarer, ständig nachwachsender Brennstoff ist. Die Nutzung und Produktion von heimischem Holz schafft zahlreiche Arbeitsplätze in Industrie, Gewerbe, Dienstleistung sowie der Land- und Forstwirtschaft und trägt damit zur Wertschöpfung bei.

Hingucker und Ruhespender

Das Feuer eines Kamins oder Ofens ist romantisch und gleichzeitig noch energieeffizient und umweltschonend. Da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, ist seine CO2-Bilanz ausgezeichnet: 15-fach niedriger als Öl, 11-fach niedriger als Gas. Moderne Kaminöfen gibt es in jedem Design, passend für jeden Geschmack. Eines haben alle gemeinsam: Das Sichtfenster ins Feuer. Eine flackernde Flamme macht jedes Wohnzimmer sofort wohnlicher. Und nicht nur das: Es hilft Ihnen dabei, zu entspannen und den Feierabend gemütlich zu verbringen. Selber nachlegen nicht notwendig: Kaminöfen für Holz-Pellets „füttern“ sich selbst. Diese sauberen und handlichen Holz-Stückchen werden aus einem Vorratsbehälter im inneren des Ofens automatisch nachgefüllt. Zusätzlich lassen sich moderne Kaminöfen sogar per Fernbedienung steuern. Für Romantiker gibt es natürlich noch Öfen für Scheitholz: Hier kann Mann und Frau noch selber Hand anlegen.

Moderne Kaminöfen heizen nicht nur einen Raum: Wasserführende Kaminofen wärmen das ganze Haus. Inzwischen ist es bequem möglich, einen Kaminofen an Ihre Heizung anzuschließen. So können sie komfortabel und in allen Räumen von der Wärme Ihres Kamins profitieren.

 

Tipps zum richtigen Holz

31.03.2017

Wie lange, wie effektiv und wie eindrucksvoll das Feuer in einem Kaminofen brennt, hängt entscheidend vom verwendeten Brennholz ab. Diese Tipps sind bei der Wahl des geeigneten Holzes und seiner Lagerung zu beachten.

Brennholz gut ablagern

Nur richtig abgelagertes Holz brennt auch gut – ideal sind zwei bis drei Jahre Lagerung. Zu frisches Holz enthält noch Feuchtigkeit und erzeugt zu viel Rauch.

Luftige und trockene Lagerung

Das Brennholz sollte immer so trocken und luftig wie möglich gelagert werden – am besten auf einer luftdurchlässigen Unterlage in einem überdachten, regengeschützten Unterstand. Zwischen den Holzscheiten und der Rückwand sollte noch Luft zirkulieren können. Kellerräume sind zur Holzlagerung ungeeignet.

Buchenholz brennt am schönsten

Besonders stimmungsvoll wird ein Feuer mit Hartholz. So nennt man das Holz der Laubbäume von Buche, Eiche, Esche, Kirschbaum und Ahorn. Alle Harthölzer bieten gute Heizeigenschaften. Unterschiede gibt es bei der Verbrennung: Bei dem Heizen mit Esche entstehen häufig Funken und nur kleine Flammen. Das Holz der Eiche kann Glut lange halten, benötigt aber recht hohe Temperaturen, um sicher zu stellen, dass das Holz nicht in der Gerbsäure des Eichenholzes schmort. Birke ist ein gutes Kaminholz. Es zeichnet sich durch eine schöne, blaue Flamme aus und brennt schneller ab als Buchenholz. Buchenholz brennt am schönsten. Es lässt sich auch gut anzünden, hält lange vor, entwickelt viel Glut und gilt als bestes Kaminholz. Weiche Nadelhölzer wie Fichte, Tanne, Douglasie und Kiefer verbrennen schnell. Sie sind aufgrund ihres recht hohen Hartgehaltes gut zum Anzünden geeignet.