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Saft, Pfeffer, Charme: Typisch Paprika!

Diese Paprika wird mit Lammfleisch aus Bratwürsten, Zwiebeln, Knoblauch, ein paar Zucchinistücken, Hirse und Ajvar gefüllt und mit geriebenem Emmentaler bestreut.
31.03.2017

Ursprünglich stammt die Paprika aus Südamerika und ist bereits seit 5000 v. Chr. bekannt. Die intensive Züchtung von Gemüsepaprika begann aber erst vor ungefähr einhundert Jahren. Vorher wurde die Paprika auf Grund ihrer pfeffrigen Schärfe lediglich zur Gewürzgewinnung genutzt.

Heute ermöglichen neue Sorten den Anbau milder Paprika, die als Gemüse verzehrt werden kann. Keine Spur von seinem Charme verliert das bunte Gemüse, wenn es in Olivenöl mariniert (im Ofen gebacken, dann gehäutet und in Öl und gerne auch Essig und Gewürzen eingelegt) oder roh in Streifen mit einem Dip oder Dressing serviert wird. Und auch in pikanten Salsas aus verschiedenen Früchten, scharf gewürzt als Relish sowie püriert in einer der vielen Paprikasaucen kommt er gut zur Geltung.

Etwas sanfter und süßer schmeckt Paprika gekocht, gebraten, gefüllt oder überbacken, auf der Pizza, unterm Grill oder im Auflauf. Gemüsepaprika gibt es in den drei Ampelfarben rot, gelb und grün. Grüne werden in der Regel unreif geerntet. Sie schmecken daher etwas herber. Die Roten haben das meiste Aroma und übrigens auch die meisten Vitalstoffe – Vitamin C! Paprika sind wahre Allrounder: Ob roh, gegart, geschält oder gegrillt – Paprika sind aus der Alltagsküche nicht mehr weg zu denken. Paprika sind unter den Gemüsen Spitzenreiter im Vitamin C-Gehalt, der je nach Reifegrad variiert.

Zudem sind Paprika reich an Vitamin A, Kalium, Vitamin B6 und Folsäure.