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Jugend vor der Berufswahl

Start in eine Zeit voller Möglichkeiten

Und los geht's: Wer mit „Vollgas“ nach in seine berufliche Zukunft starten möchte, der sollte sich frühzeitig informieren und sich auch in verschiedenen Berufen ausprobieren.
18.03.2017

Nach der Schule ist vor der Schule – sozusagen. Denn ausgelernt hat man noch lange nicht. Doch jetzt, mit dem ersten schulischen Abschluss in der Tasche, hat man selbst die Wahl, in welchem Bereich man sich weiterbilden und letztendlich auch Fuß fassen möchte. Denn wer sich rechtzeitig und vor allem ausführlich über die diversen Optionen informiert, hat beste Aussichten seinen Traumberuf zu finden.

Frisch von der Schulbank auf in den Job! Mit dem Abschluss in der Tasche ist man meist noch sehr jung und hat sich vielleicht noch nicht viele Gedanken über die berufliche Zukunft gemacht. Dann sind klar diejenigen im Vorteil, die bereits während der Schulzeit einen Blick in Unternehmen und Berufe geworfen haben – ob im Rahmen eines Schulpraktikums oder aber auf Eigeninitiative in den Schulferien. Meist genügen schon ein paar Tage, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Möchte man einen tieferen Einblick in einen Job bekommen, ohne dass man sich direkt für die Ausbildung entscheidet, kann man nach der Schule etwa auch eine längere Praxisphase von einigen Monaten einlegen. Dabei sammelt man Erfahrungen, die den Schritt in die Arbeitswelt erleichtern. Verläuft das Praktikum gut, die Tätigkeit gefällt und man zeigt sich engagiert, kann zudem beim Arbeitgeber gepunktet werden. Und wer weiß – vielleicht winkt dann sogar als Belohnung nach dem Praktikum ein Ausbildungsvertrag.

Man hat kein Praktikum absolviert, sein Abschlusszeugnis in der Tasche – allerdings keinen blassen Schimmer, wohin der Weg jetzt führen soll? Jetzt gilt es, bloß nicht in Panik zu verfallen und nicht zu versuchen, krampfhaft „irgendetwas“ zu finden. Zunächst einmal kann man sich beispielsweise in seinem privaten Umfeld umhören und nach einer Einschätzung fragen. Auch mit seinen Lehrern kann man das Gespräch suchen – sie kennen nicht nur die Persönlichkeit, sondern auch die schulischen Leistungen. Weitere Hilfestellung gibt es etwa durch Berufswahltests in Berufsinformationszentren, die gezielt die beruflichen Vorlieben herausfiltern und Berufe vorschlagen. Auch Berufsinformationstage und -messen, ob allgemein für Ausbildungssuchende, Abgänger und Abiturienten, oder spezielle Veranstaltungen von Betrieben selbst kann man besuchen und sich vor Ort persönlich beraten lassen.

Im Internet gibt es zahlreiche Seiten, die Jugendliche und ihre Eltern ausführlich zum wichtigen Thema Berufswahl informieren.

Umfassende Anlaufstellen für die Berufswahl sind die Berufsinformationszentren der Agentur für Arbeit. Unter http://berufenet.arbeitsagentur.de gibt es anschauliche Beschreibungen, Statistiken und Rahmenbedingungen zu geregelten Ausbildungsgängen und beruflichen Tätigkeiten.

Ob Überblick oder detaillierte Infos – das Portal der Arbeitsagentur bietet beides. Unter www.planet-beruf.de bietet die Agentur für Arbeit konkrete Tagesabläufe für einzelne Berufe an.

Auf dgb-jugend.de/ schule/berufswahl findet man nützliche Informationen zu Ausbildung und Studium, darunter auch Informationsmaterial zum Runterladen, Hinweise zur Finanzierung von Studium und Ausbildung oder auch zum Werdegang an einer Hochschule.

Es empfiehlt sich auch ein Klick auf die Website der Handwerkskammer Trier unter hwk-trier.de – hier finden sich vielfältige Infos rund um Aus- und Weiterbildung sowie ein Infoservice für Schüler, Eltern und Lehrer. Es gibt Informationen zu Schüler- und Elterntagen sowie zur Ausbildungsberatung der Handwerkskammer.

Die Homepage der Trierer Industrie-und Handelskammer ihk-trier.de bietet unter der Rubrik „Ausbildung“ ein Infoportal rund um das Thema – beispielsweise zu Chancen, Perspektiven und Inhalten einer dualen Ausbildung sowie eine Lehrstellenbörse.