Bauen – Wohnen – Leben

Die neue Offenheit beim Wohnen

Wohnraum und Wintergarten verschmelzen: Keramische Fliesen eignen sich ideal fĂŒr die durchgehende Bodengestaltung. Foto: djd/deutsche-fliese.de/Agrob
21.03.2017

Wenn in heutigen Einrichtungskonzepten die Wohnbereiche offen gestaltet sind, dann liegt dies eher an geĂ€nderten KommunikationsbedĂŒrfnissen – und dem Anspruch, dass die Einrichtung optisch ansprechend und zugleich komfortabel ist.

VielfĂ€ltig wie nie Bei offenen Grundrissen schafft die einheitliche, „raumĂŒbergreifende“ Gestaltung des Bodens eine großzĂŒgige, hochwertige RaumatmosphĂ€re.

Als Belagsmaterial erfĂŒllen Fliesen dabei alle funktionalen AnsprĂŒche an einen Boden, der pflegeleicht und robust sein soll. Zugleich fungiert Keramik dabei als idealer WĂ€rmeleiter auf der Fußbodenheizung. Gestalterisch lassen sich mit modernen Bodenfliesen so gut wie alle Einrichtungsstile umsetzen.

Mit diversen Farben, haptischen OberflĂ€chenstrukturen und unterschiedlichsten Formaten ist das Fliesendesign deutscher Markenhersteller so vielfĂ€ltig wie nie zuvor. Im Trend liegen Materialinterpretationen wie die Naturstein- oder Holzoptik, die in authentischer Anmutung die ansprechende Optik des Naturmaterials mit dem Nutzungskomfort keramischer BelĂ€ge verbinden. Terrasse, Wintergarten und Wohnzimmer verschmelzen Nicht nur die Grenzen zwischen KĂŒche, Wohn- und Essbereich lassen sich Ă€sthetisch anspruchsvoll und schwellenlos aufheben.

Auch Terrasse, Wintergarten und Wohnzimmer können zu einer Einheit verschmelzen. Dazu passen zum Beispiel bodentiefe Verglasungen, deren Elemente sich zur Seite verschieben lassen und dadurch die Trennung zwischen innen und außen im Sommer komplett ĂŒberwinden. So entsteht ein großzĂŒgiges RaumgefĂŒhl – das zugleich ideal ist fĂŒr das barrierefreie Wohnen.

Große Fliesen, kleine Fugen

Immer grĂ¶ĂŸere Formate einerseits, immer kleinere Fugen andererseits: Die derzeit beliebte Verlegung mit schmalen Fugen stellt hohe Anforderungen an die Maßhaltigkeit der Fliese sowie das verlegerische Können des Fliesenlegers. Deutsche Markenhersteller liefern ihre Bodenfliesen daher heutzutage mit begradigten, sogenannten rektifizierten Kanten.

Das bedeutet, dass die Fliesenkanten bereits im Werk exakt nachgeschliffen werden – und sich deshalb mit einem perfekten, gleichmĂ€ĂŸigen Fugenbild verlegen lassen.

Von Schmutz und Staub befreien

Werden die Fenster regelmĂ€ĂŸig gewartet und gepflegt, bieten sie dauerhaft einen ungetrĂŒbten Blick hinaus in die Natur. Fotos: djd/Schanz Rollladensysteme
21.03.2017

Wenn die Sonne krĂ€ftig durch die Fenster scheint, wird nach der kalten Jahreszeit deutlich sichtbar, wie viel Schmutz und Staub sich auf den GlasflĂ€chen angesammelt hat. Aber auch bei Fensterrahmen, BeschlĂ€gen, Profilen und vor allem den RolllĂ€den kann man jetzt mit der richtigen Pflegekur fĂŒr eine erheblich lĂ€ngere Lebensdauer sorgen.

RolllÀden sind das ganze Jahr der Witterung ausgesetzt

FĂŒr die regelmĂ€ĂŸige Wartung der FensterbeschlĂ€ge reicht ein handelsĂŒbliches Haushaltsöl aus. Fensterrahmen aus Holz werden mit Spezialreiniger aus dem Fachhandel gepflegt, exloxierte Aluminiumrahmen sollte man mit einem neutralen Reiniger und einem Faservliestuch reinigen, lackbeschichtete Rahmen mit Neutralreiniger und Politurzusatz. Anschließend lohnt es sich, die Dichtungen mit einer Pflegemilch zu behandeln. Auch die EntwĂ€sserungsöffnungen im unteren Bereich des Rahmens mĂŒssen immer wieder gesĂ€ubert werden. Als Hilfsmittel sind dabei ein WattestĂ€bchen oder ein kleiner Schraubenzieher sehr nĂŒtzlich.

Nicht zuletzt die RolllĂ€den sind das ganze Jahr ĂŒber der Witterung ausgesetzt. Auf ihnen sammelt sich jede Menge Schmutz an, der am besten mit einem Handfeger und einem feuchten Tuch entfernt wird. Eine Hochdruckreiniger oder harte BĂŒrsten wird dabei nicht empfohlen, denn sie könnten die Mechanik der RolllĂ€den beschĂ€digen. Werden bei einem Check-up grĂ¶ĂŸere SchĂ€den festgestellt, sollten die RolllĂ€den rechtzeitig ausgetauscht werden.

MĂŒhelos nachrĂŒsten lassen sich moderne RolllĂ€den mit Lichtschienen, die sich fĂŒr nahezu jede Fenster- oder Glasdachform eignen. Die löchrige Struktur dieser cleveren Schienen lĂ€sst auch bei heruntergelassenem Rollladen noch Tageslicht in die InnenrĂ€ume einfallen, ohne dass dadurch im Winter wertvolle Heizenergie verloren geht oder im Sommer Hitze eindringt. Die Anzahl der Lichtschienen in den RolllĂ€den lĂ€sst sich individuell festlegen – je nach dem gewĂŒnschten Lichteinfall. Sind RolllĂ€den und Fensterrahmen gepflegt, kommt die Verglasung an die Reihe, die mit einem Glasreiniger oder mit viel warmem Wasser mit SpĂŒlmittel sowie einem Schwamm oder einem Gummiabstreifer streifenfrei sauber wird.

Bei der Reinigung der Fenster ist es am wirkungsvollsten, von oben nach unten sowie von außen nach innen zu arbeiten, da sonst das herunterfließende Schmutzwasser bereits gesĂ€uberte Stellen wieder verschmutzt.

Auch das regelmĂ€ĂŸige AusspĂŒlen der Reinigungsutensilien ist wichtig, denn sonst kann der daran haftende Dreck die GlasoberflĂ€che verkratzen. Bei beschichteten oder selbstreinigenden GlĂ€sern ist besondere Sorgfalt nötig.

Welche Reinigungsmittel und welche Pflege-Utensilien sich fĂŒr die Fenster im speziellen Fall eignen, wissen die Mitarbeiter im Fensterfachbetrieb.

Alte Schulden, spÀte Folgen

21.03.2017

Auch lange zurĂŒckliegende MietrĂŒckstĂ€nde können zur fristlosen KĂŒndigung fĂŒhren Auch wenn schon einige Monate seit der nicht bezahlten Miete verstrichen sind, kann der EigentĂŒmer trotzdem noch die fristlose KĂŒndigung aussprechen.

Das ist nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS zumindest dann möglich, wenn dem Mieter zuvor angesichts der FehlbetrÀge eine Mahnung ausgesprochen worden war. (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 296/15)

Der Fall: Eine Mieterin, frĂŒhere KĂŒsterin einer Kirchengemeinde, war ihrem Ex-Arbeitgeber und Vermieter zwei Monatsmieten schuldig geblieben.

Zwar wurde sie von der Gemeinde zeitnah darauf hingewiesen, dass die Summe ausstehe und bezahlt werden mĂŒsse, doch zunĂ€chst einmal geschah weiter nichts. Nach sieben Monaten – das Geld war immer noch nicht ĂŒberwiesen – folgte die fristlose KĂŒndigung. Die Mieterin war der Überzeugung, das sei eindeutig zu spĂ€t fĂŒr einen solchen Schritt.

Das Urteil: Die KĂŒndigung war rechtens. Ein RĂŒckstand von zwei Monatsmieten reiche nach Gesetzeslage aus, um den Vertrag einseitig aufzukĂŒndigen. Im Mietrecht gelte nicht die sonst bei DauerschuldverhĂ€ltnissen verlangte angemessene Zeit der KĂŒndigung nach der ausbleibenden Zahlung. Zudem liege ja auch die schriftliche Mahnung vor – als klarer Hinweis des Vermieters, dass er die Sache nicht auf sich beruhen lassen wolle.