RUNDUM SCHĂ–N

Körperkult: Die Haare müssen weg!

Haarfrei in den Frühling und Sommer starten! Wer seine lästigen Körperhaare für immer los werden möchte, für den ist die Methode der Dauerhaften Haarentfernung die richtige.
15.03.2017

Schönheitsideale diktieren es: Achselhaare müssen weg, Beinhaare auch – jedenfalls bei Frauen. Männer stört manchmal die Haarinsel über ihrem Waschbrettbauch. Beide Geschlechter bevorzugen haarfreie Achseln. Meistens ist es Geschmackssache, welche Haare verschwinden sollen. Auch die Mode spielt eine Rolle – und die hat sich in den letzten Jahren nicht viel geändert! Büschel waren gestern, haarfrei zweigt man sich heute!. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Entfernungsmethoden, die dem lästigem Haarwuchs endlich den Garaus machen, ob für Wochen oder dauerhaft:

Wachs: Eine sehr häufig angewandte Methode, den Haaren den Garaus zu machen, ist die Entfernung mittels Wachs. Sie bietet gerade in der Urlaubszeit Vorteile, da das Ergebnis im Vergleich zum Rasieren deutlich länger hält. Wer mit dem Wachsen nicht vertraut ist, sollte allerdings nicht selbst zum Wachstopf greifen, sondern ins Kosmetikstudio gehen. Unschöne und länger anhaltende Rötungen sind nämlich häufige Folgen von Selbstversuchen.

Zuckerpaste:

In orientalischen Ländern wird seit Jahrhunderten die Zuckerpaste für das Entfernen von Haaren erfolgreich eingesetzt. Am ganzen Körper kann man selbst feine Härchen mit der Paste entfernen. Die Paste entfernt nicht nur zuverlässig Haare, man bekommt auch eine weiche und glatte Haut.

Nassrasur: 72 Prozent aller Frauen tun es auf diese Weise. Für die Beine ist die Nassrasur die mit Abstand beliebteste Methode. Kein Wunder, sie geht schnell, ist schmerzfrei und dank neuem Fünf-Klingen-System und flexiblen Scherköpfen supergründlich. Zudem hat die Klinge eine leichte Peeling-Wirkung auf die Haut und lässt die Beine so besonders glatt aussehen. Wichtig: Haut anfeuchten und vor der Rasur ein feuchtigkeitsspendendes Rasiergel oder einen Rasierschaum auftragen. Beginnend von den Knöcheln in Richtung Knie rasieren. Nach zwei bis drei Tagen zeigt sich meist der erste Nachwuchs.

Trockenrasur:

Trockenrasierer sind besonders schonend zur Haut, schnell und sicher. Da sie das Haar jedoch etwas weiter oben kappen als Nassrasierer, ist das Hautgefühl nicht ganz so glatt. Tipp: Den Scherkopf des Rasiergerätes unbedingt einmal pro Jahr auswechseln, damit die Haut nicht unnötig gereizt wird.

Epilieren:

Da die Beine relativ unempfindlich sind, sind Epiliergeräte eine gute Lösung. Relativ neu auf dem Markt sind Epilierer, die sich trocken und nass verwenden lassen. Bei Anwendung im warmen Wasser soll der Zupfschmerz deutlich geringer sein, die Haut wird zudem mehr geschont. Wer mag, kann zusätzlich noch Duschgel auf die Epilierscheiben geben. Die Vorteile liegen auf der Haut: Sie ist für rund vier Wochen superglatt. Da das Haar beim Epilieren mitsamt der Wurzel entfernt wird, wächst es dünner und feiner nach.

Dauerhafte Haarentfernung mit Laser:

Um das unerwünschte Körperhaar anhaltend und für immer zu entfernen, muss man es wortwörtlich an der Wurzel bekämpfen. Die gängigsten Verfahren funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Ein Reiz (Licht) von außen soll die Wachstumszellen in der Haarwurzel zerstören (siehe auch extra Kasten)

Mit Laser-Strahlen wird unerwünschter Haarwuchs schon lange erfolgreich bekämpft. Die Methode beruht auf einem physikalischen Trick: Der auf die Haut gesendete Lichtimpuls des Lasers gelangt über das Haar an die Haarwurzel. Dort wird seine Energie in Wärme umgewandelt. Was dann passiert, ist noch nicht genau erforscht. Man geht jedoch davon aus, dass die Hitze die Haar-produzierenden Zellen zerstört. Das Entscheidende dabei: Die Laserenergie wird vom Haarfarbstoff, dem Melanin, aufgenommen. Je dunkler das Haar und seine Wurzel, desto besser. Und: Ein Laser braucht Kontraste. Ideal für eine Laserbehandlung ist darum dunkles Haar auf heller Haut.