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Lossprechungsfeier der Kreishandwerkschaft

51 neue Handwerksgesellen für den Landkreis Bernkastel-Wittlich

Ehrung der Prüfungsbesten und ihrer Ausbilder durch Raimund Licht und Simone Assmann (links) sowie Volker Knotte und Dr. Matthias Schwalbach, Handwerkskammer Trier (rechts): Maurer (4. v. l.) Erik Gerhard aus Lösnich mit Ausbilder Jochen Gerhard (Gerhard Bau GmbH, Lösnich); Anlagenmechaniker (4.v.r.) Matthias Weiskopf aus Landscheid mit Ausbilderin Daniela Weber (Elektro Kremer Haustechnik e.K., Eisenschmitt) und (3.v.r.) Christian Puderbach aus Wittlich (Ausbildungsbetrieb Scheibe GmbH, Wittlich). Im Bild fehlen Metallbauer Niclas Gerard Bolender aus Bingen und sein Ausbilder Jürgen Müller, Wittlich. Foto: © Kreishandwerkerschaft MEHR
13.03.2017

Tatsächlich waren es 50 Gesellen und eine Gesellin, die auf der ersten Lossprechung der Kreishandwerkerschaft MEHR in diesem Jahr, feierlich ins Berufsleben entlassen wurden. Auf den Weg in die Arbeitswelt geschickt, wurden sie natürlich von den Innungen – vor deren Prüfungsausschüssen alle auch die Gesellenprüfungen erfolgreich abgelegt haben. Durch den Abend führte Simone Assmann von der Kreishandwerkerschaft MEHR. Sie unterstrich nochmals die Stellung der heimischen Handwerksbetriebe als Garanten für Arbeit und Ausbildung, für Leistungskraft der Region.

Diese Verbundenheit unterstrich auch Alexander Licht, Abgeordneter des rheinland-pfälzischen Landtags. Als Kreisbeigeordneter überbrachte er, in Vertretung für Landrat Gregor Eibes, Glückwünsche des Landkreises: „Wir sind stolz auf Euch – auf unseren beruflich hochgebildeten Nachwuchs in der Region.“ Vorsitzender Kreishandwerksmeister Raimund Licht freute sich ganz besonders mit den jungen Handwerker, denn ihnen stehe – mit dem Gesellenbrief in Händen – jetzt die ganze Welt offen.

Gleichzeitig dankte er den insgesamt rund 400 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern der 30 Gesellenprüfungsausschüsse der Innungen: „Ohne Euch alle könnten wir jeden Laden – müssten wir ganz Deutschland doch – dicht machen. Euer Einsatz und das soziale Engagement im Ehrenamt ist mit Geld nicht zu bezahlen. Dafür aber gebührt Euch als kleines Dankeschön jetzt unser allerherzlichster Applaus.“ Die beiden Profis im Ehrenamt würden sich zudem freuen, die heutigen Absolventen einmal wieder zu sehen, am liebsten natürlich auch in einer der nächsten Ehrenamts-Generationen – im Handwerk oder in der Politik. Volker Knotte, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mittelmosel-Eifel-Mosel-Hunsrück dankte den jungen Handwerkerinnen und Handwerkern, dass sie „vor Ort, in allen Ecken unseres Landkreises, dem Handwerk ein Gesicht geben.“ Die Sparkasse wiederum gab mit großzügiger Unterstützung dem jungen Handwerk die verdiente festliche Lossprechung.