FACHKRĂ„FTE GESUCHT: HANDWERK

Das Handwerk fordert Jugendliche 2017 auf: Probiert euch aus!

11.03.2017

Ab März ruft das Handwerk Jugendliche unter dem Motto #einfachmachen auf, herauszufinden, wofür ihr Herz schlägt. Denn die besten beruflichen Entscheidungen werden nicht unter Druck gefällt, sondern mit Intuition und jeder Menge Ausprobieren.

 

 

„Keine Panik, du bestimmst heute nicht den Rest deines Lebens.“ Die Botschaft mag im Ohr eines Erwachsenen verwirrend klingen. Für Jugendliche, die vor der Berufswahl stehen, ist sie beruhigend. Denn nur die wenigsten wissen genau, wie die berufliche Zukunft nach der Schulzeit aussehen soll. Müssen sie das denn?

 

Unter dem Motto #einfachmachen möchte das Handwerk in diesem Jahr zusammen mit den Jugendlichen das Ausprobieren zelebrieren. Sie werden ermutigt, ohne Druck ihren Interessen nachzugehen und dabei vielleicht auch das Handwerk als berufliche Option zu entdecken. „Die jungen Erwachsenen stehen nach der Schule vor einer Vielzahl an beruflichen Möglichkeiten und erhalten von allen Seiten Ratschläge – das kann bisweilen überfordern“, sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). „Umso wichtiger ist es in unseren Augen, dass sie verschiedene Berufe kennenlernen und sich mit einem guten Gefühl für den richtigen entscheiden können.“

 

Mit Sprüchen wie „Alles, was du dir vorstellen kannst, solltest du versuchen“ oder „Ein Schritt vor, kann nie ein Schritt zurück sein“ begegnet das Handwerk den jungen Menschen auf Augenhöhe. In Kombination mit dem Motto #einfachmachen animieren die Botschaften sie, sich auszuprobieren und dabei die mehr als 130 Handwerksberufe kennenzulernen.

 

„Kein Druck! Ihr habt alle Zeit der Welt. Sammelt Erfahrungen. Fehltritte bringen euch weiter“, erläutert Stephen Quell, Creative Director der Werbeagentur Heimat, die Idee hinter #einfachmachen. Und wie könnte dieses Ausprobieren einfacher gehen, als mit einem Praktikum. Es bietet Jugendlichen eine kurzweilige, einfache Möglichkeit, um Einblicke in das Handwerk zu bekommen – und zeigt Einstiegsmöglichkeiten auf.

 

Vergangene Woche startete das Handwerk bundesweit seine Kampagne mit einem Video-Clip, der das LebensgefĂĽhl hinter #einfachmachen visualisiert. Flankiert wird dieser von Plakaten, Busbeklebungen und Bannern.

 

Weitere Informationen unter www.handwerk.de.

Wie das Handwerk Hightech nutzt

11.03.2017

Bei Hightech denken die meisten Menschen zunächst an die IT-Branche oder auch an die Weiterentwicklung von Unterhaltungsmedien, doch, was viele nicht wissen, auch in Handwerksbetrieben hält der technische Fortschritt schon eine ganze Weile Einzug. Die mobile Werkzeugverwaltung hilft hier in vielen Betrieben gekonnt aus.

Was bedeutet Werkzeugverwaltung?

Unter diesem Konzept versteht man die automatisierte Dokumentation der Werkzeuge und der Logistik, sodass fehlerfreie Abläufe und vollständige Transparenz gewährleistet sind. Lieferscheine, Rechnungen und Urkunden der Werkzeuge werden digital abgespeichert, sind jederzeit abrufbar und erinnern sogar an anstehende Eichtermine. Mobil gewährleistet die Software der Werkzeugverwaltung vollständige Transparenz, was Aufenthaltsort und Nutzer bestimmter Werkzeuge angeht. Besonders in großen Unternehmen, auf deren Baustellen und Einsatzorten oft viele Arbeiter sowie eine große Anzahl verschiedenster Geräte zu finden sind, hilft solch eine Werkzeugverwaltung den Überblick zu behalten.

Warum eine Werkzeugverwaltung?

Wer denkt, dass man all diese Aufgaben, die die Werkzeugverwaltung übernimmt, auch ebenso gut per Hand erledigen könnte, liegt falsch. Das Computersystem ist viel zuverlässiger, effizienter und genauer als eine eigenhändige Dokumentation. Die systematische Planung und Transparenz schützen außerdem vor großen Verlusten. Werkzeuge in dreistelliger Millionenhöhe verschwinden jährlich aus deutschen Betrieben, was durchschnittlich einen fünfstelligen Schaden pro Firma ergibt. Damit die „Investitionsgüter“ weitreichend geschützt sind, sorgt die Werkzeugverwaltung – jederzeit und an jedem Ort – für Übersichtlichkeit.

Auch bei der Sicherung der Mitarbeiter und der Schuldzurückweisung in Schadensfällen helfen die Verwaltungssysteme, indem sie an anstehende Prüfungspflichten und Eichtermine erinnern. Bei Einsätzen im Ausland sind für Handwerker Bestandslisten ihrer Arbeitsmaterialien Pflicht.

Wie funktioniert es?

Die Verwaltungssysteme bieten die Möglichkeit, Werkzeuge stationär, beispielsweise im Lager, Betrieb oder auf der Baustelle und auch mobil per Smartphone, PC oder Tablet zu verwalten. Die Software hilft dabei, Werkzeuge eindeutig zu identifizieren und entsprechende Daten und Dokumente abzurufen. Die Mitarbeiter werden mit Chipkarte oder Schlüsselanhänger ausgestattet, sodass sie bei Aus- und Rückgabe der Werkzeuge die Daten einlesen können. Schnell und effektiv kann man die Arbeitsabläufe und Absprachen somit optimieren und Verluste vermeiden. Auch Handwerksbetriebe werden von Hightech revolutioniert: Mit moderner Werkzeugverwaltung setzt man als Unternehmen also definitiv auf das richtige Pferd.