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Tag des Energiesparens

Energiesparen fängt im Kleinen an

„Festbeleuchtung“: Licht sollte man nur dann nutzen, wenn man es auch wirklich braucht.
04.03.2017

Wir alle haben es in der Hand, ohne große Einschränkungen unseren Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Klimas zu leisten. Wer den Müll trennt und bewusst mit Energie umgeht, kann aktiv dazu beitragen, den Klimawandel zu bremsen. Diese Tipps zeigen, wie es geht.

Strom sparen: Ob Fernseher oder DVD-Player – zahlreiche Geräte verbrauchen selbst dann noch Strom, wenn sie gar nicht benutzt werden. Laut Umweltbundesamt kosten so genannte Stand-by-Verluste die Verbraucher mehr als vier Milliarden Euro im Jahr, die sich ganz einfach durch abschaltbare Steckerleisten einsparen ließen. Aber auch Ladegeräte zapfen immer noch ein wenig Strom, selbst wenn sie nicht im Betrieb sind. Deshalb sollten sie nach Gebrauch immer aus der Steckdose gezogen werden. Sparpotentiale schlummern aber auch in Haushaltsgeräten. So kann eine vierköpfige Familie durch die Neuanschaffung energiesparender Küchen- und Haushaltsgeräte mehr als 400 Euro jährlich an Stromkosten einsparen.

Lampen mit geringem Verbrauch: Herkömmliche Glühlampen sind weitestgehend vom Markt verschwunden. An ihre Stelle sind Leuchtdioden (LED), Leuchtstoffröhren, Halogen- und Energiesparlampen getreten, die sechs- bis 15-mal länger halten als die „alte Glühbirne“. Um ihre Lebensdauer zu optimieren, sollten Sie die Lampen eingeschaltet lassen, wenn die Leuchtpause nur wenige Minuten dauert, weil Energiesparlampen beim Abschalten möglichst abgekühlt sein sollten.

In der Küche Energie sparen: Gerade in der Küche lassen sich durch kleine Verhaltensänderungen etliche Kilowattstunden einsparen. So sollten Sie für Pfannen und Töpfe immer die passende Herdplatte wählen, weil bei einer zu großen Herdplatte sehr viel Energie verloren geht. Kochen Sie möglichst immer mit Deckel, weil sich dadurch die Garzeit verringert. Wer zudem den Kühlschrank regelmäßig abtauen lässt und dessen Temperatur zwischen sechs und sieben Grad einstellt, kann sich weitere Stromsparpotentiale zunutze machen und die Umwelt entlasten.

Wasser sparen: Ein Vollbad verbraucht in etwa soviel Wasser wie zwei bis drei Duschbäder. Durch den Einbau spezieller Niederdruck-Duschköpfe oder Durchflussbegrenzer lässt sich der Wasserverbrauch weiter reduzieren. Das lässt sich auch erreichen, wenn man das Wasser während des Zähneputzens oder beim Einschäumen ausschaltet.

Raumtemperatur senken: Wenn Sie die Raumtemperatur während der Heizperiode regelmäßig nur um ein Grad Celsius senken, können Sie fünf bis zehn Prozent der Heizenergie und damit etwa 200 Kilogramm Kohlendioxid jährlich einsparen.