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Winter ist Planungszeit

Formgehölze kommen im winterlichen Garten besonders gut zur Geltung. Für die Gestaltung und Pflege empfiehlt sich ein Landschaftsgärtner.
21.02.2017

Der Reiz eines Gartens liegt zum Teil darin, dass er sich mit den Jahreszeiten verändert. So können seine Besitzer ihn immer wieder neu erleben. Gut gepflegte Gärten bieten in jeder Saison spezielle Höhepunkte.

Jetzt im Winter sind zum Beispiel die Rindenstrukturen und das Astwerk an laubfreien Bäumen sichtbar. Während die Natur ihren Winterschlaf hält, steigt die Vorfreude auf den Frühling.

Sehnsüchtig halten viele schon Ausschau nach den ersten Schneeglöckchen, die sich aus der Erde wagen. DieseEnergie lässt sich nutzen, indem man Pläne für das neue Gartenjahr schmiedet.

Nässe, Wind und Minusgrade – im Winter zieht es uns eher ins warme Wohnzimmer als in den Garten. Ein Planungsziel kann es daher sein, die Fläche rund ums Haus auch für die kalte Jahreszeit attraktiv zu machen. Schon im Frühling kann die Pflanzung passender Gehölze beginnen – zum Beispiel immergrüne Hecken, die dem Garten einen Rahmen geben oder ihn in verschiedene Gartenzimmer unterteilt. Farbakzente lassen sich mit fruchttragenden Sträuchern wie Schneeball (Viburnum opulus) oder Zierapfel (Malus) setzen. Einige Pflanzen wie die Zaubernuss (Hamamelis), oder die Christrose (Helleborus) blühen sogar im Winter. Auch frühblühende Zwiebelblumen wie Anemone (Anemone blanda) und Winterling (Eranthis hyemalis) locken schon früh im Jahr nach draußen und verkürzen die Wartezeit auf den Frühling. Bei schlechtem Wetter kann man den Garten auch durchs Fenster betrachtet genießen.

Früh pflanzen

In Gartenbüchern, Zeitschriften und Blogs sind viele Anregungen zur Verschönerung des Gartens zu finden. Jeder Garten hat jedoch seine Eigenheiten. Um individuelle Lösungen zu finden, empfiehlt es sich, den Rat eines Landschaftsgärtners einzuholen. Es bietet sich an, Pflege mit Beratung zu verbinden. Wenn jetzt im zeitigen Frühjahr die Gartenprofis den Winterschnitt der Gehölze durchführen, kann man dies gleich zu einer persönlichen Beratung vor Ort nutzen. Landschaftsgärtner haben Erfahrung mit der Planung von Gärten und verfügen über nützliches Pflanzenwissen: Welche Pflanze blüht wann? Welche sind für den jeweiligen Standort geeignet? In welchem Zustand befinden sich die Pflanzen im eigenen Garten? Welche sollten erneuert werden? Je zeitiger die Veränderungen umgesetzt werden, umso besser können sich die Pflanzen entwickeln und schon in diesem Jahr ihre Wirkung entfalten.

Neue Wege gehen

Im Winter wird der Boden durch viel Regen und wenig Sonne schnell matschig. Damit der Garten weiterhin gut zugänglich bleibt, sind befestigte Wege und Flächen besonders wichtig. Dabei stehen eine Reihe verschiedener Materialien zur Verfügung, mit denen sich unterschiedliche Gartenkonzepte umsetzen lassen. Naturstein kann in einem minimalistischen Garten Akzente setzen. Holz besitzt eine warme, natürliche Ausstrahlung, die sich sehr gut mit Gräsern und Staudenbeeten kombinieren lässt. Doch auch die Form eines Weges ist wichtig. Er kann zum Beispiel organisch fließend gestaltet sein und ganz natürlich Beete von Rasenflächen abgrenzen.

In Szene setzen

Für welche Variante man sich auch entscheidet, im Winter kommt der Garten erst durch Beleuchtung richtig zur Geltung. Um den Garten in der frühen Abenddämmerung ins Licht zu setzen, stehen verschiedene Lösungen zur Auswahl: Laternen, die den Weg begleiten, leuchtende Pflastersteine, ein alleinstehender Baum, der blau oder grün angestrahlt wird oder Leuchtkugeln.

Keller als Stockwerk für Genießer

21.02.2017

Gute Vorsätze gehören zu jedem Jahreswechsel: Mehr Obst und Gemüse, mehr Zeit für Familie, Freunde und sich selbst sowie insgesamt weniger Stress im Alltag sind gern genannte Absichten für das neue Jahr.

Viele dieser Vorsätze folgen einem gemeinsamen Ziel, nämlich das Leben wieder mehr zu genießen. Was dafür aber häufig fehlt, ist die Zeit – und auch der Raum, denn schnell kann es in den heimischen vier Wänden für Hobbies zu eng werden. „Wer sich räumlich vergrößern möchte und plant, ein Haus zu bauen, sollte daher nicht auf einen Keller verzichten. Das Untergeschoss wird immer mehr zum Stockwerk für Genießer, denn es bietet genau den Platz, den es für die ganz persönlichen Interessen der Hausbewohner braucht“, sagt Stephan Braun von der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF).

Früher spielte sich der Feierabend in vielen Haushalten vor allem auf der Couch im Wohnzimmer ab. Er begann mit der Tagesschau um 20 Uhr und endete rund zwei Stunden später nach dem Fernsehfilm der Woche. Heute sind die Menschen in ihrer Abendgestaltung deutlich flexibler und profitieren dabei von einem riesigen Angebot an Möglichkeiten. Viele dieser Möglichkeiten finden den dafür notwendigen Raum im Untergeschoss.

„Bauherren schwärmen davon, endlich Platz für eine Wellnessoase mit Sauna und Whirlpool zu haben, für einen klassischen Partykeller mit Theke, Tischfußball und Musikbox oder für einen Weinkeller mit genügend Platz für kostbare Tropfen“, zählt Braun auf. Weitere Beispiele für die individuelle Kellernutzung sind eine kleine Werkstatt zum Basteln und Reparieren, ein Proberaum für Musiker oder ein Heimkino mit Beamer und Leinwand.

Wer sich beim Hausbau für einen Keller der Gütegemeinschaft Fertigkeller entscheidet, profitiert neben der Nutzungsvielfalt schon vorher von mehreren Vorteilen: Bereits lange vor Baubeginn wird der Fertigkeller mit Rücksicht auf die finanziellen Möglichkeiten des Bauherrn maßgenau zugeschnitten. Basierend auf Architektur und Statik des neuen Eigenheimes sowie auf der Bodenbeschaffenheit wird der Kellerbau komplett durchkalkuliert und ein fixer Gesamtpreis berechnet. Qualitativ entsprechen die Fertigkeller aus wasserundurchlässigem Beton den strengen Güte- und Prüfbestimmungen des RAL Gütezeichens 518 „Fertigkeller“. Unabhängige Güteprüfer stellen die Einhaltung der Qualitätsvorgaben regelmäßig sicher. In einem Betonwerk werden die Kellerelemente vorgefertigt und dann in kurzer Zeit auf der Baustelle zusammengefügt – das garantiert die schnelle und termingerechte Fertigstellung des Untergeschosses und auch der Hausbau kann planmäßig beginnen. Keller- und Hausbauer arbeiten gründlich und vorsorglich Hand in Hand, damit der Bauherr das Traumhaus bekommt, das er sich wünscht und in dem er viel Platz für ein genussvolles Leben mit der ganzen Familie vorfindet.

Wenn sich Schimmel breit macht

21.02.2017

Vor allem in der kalten Jahreszeit treten insbesondere in Altbauwohnungen häufiger dunkle Schimmelbeläge und Stockflecken auf. Ursachen sind oft falsche Gewohnheiten beim Heizen und Lüften in Verbindung mit dem schlechten Wärmeschutz des Hauses. Betroffenen bietet die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz einen Schimmel-Check sowie eine Broschüre an. „Mit unserem Schimmel-Check wollen wir gemeinsam mit Mietern und Hausbesitzern Schimmelprobleme lösen“, informiert Hans Weinreuter, Energieexperte der Verbraucherzentrale. Stoßlüften reicht oft nicht aus, um Feuchtigkeit nachhaltig nach außen zu transportieren. Die in Wänden, Bettdecken und Handtüchern gespeicherte Sorptionsfeuchte wird verzögert an die Luft abgegeben. Um diese nach draußen zu lüften, hilft eine Kombination aus Stoß- und Kipplüftung. Wichtig ist dabei, das Fenster nach einiger Zeit zu schließen und nicht rund um die Uhr auf Kipp stehen zu lassen. Wer an einem umfassenden Schimmel-Check interessiert ist, vereinbart zunächst ein kostenloses Beratungsgespräch in einem der 70 Energieberatungsorte der Verbraucherzentrale. In dieser Beratung bewertet der Energieberater zunächst die Ausgangssituation. Sollte ein Vor-Ort-Besuch sinnvoll sein, kann der Energieberater direkt einen Termin vereinbaren.