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EINBRUCHSSCHUTZ WIRD GEFÖRDERT

Einbruchsschutz zahlt sich aus

Mit mechatronischen, förderfähigen Systemen können Verbraucher selbst dazu beitragen, dass Einbrecher gar nicht erst ins Gebäudeinnere gelangen. Foto: djd/ABUS
18.02.2017

Der bevorstehende Frühling ist eine beliebte Zeit für Renovierungsarbeiten und Neubauten. Hierbei wird jedoch der Einbruchschutz oft vernachlässigt und nur ein geringer Teil der fertiggestellten Wohneinheiten verfügt über das notwendige Minimum an Sicherheitstechnik.

Deshalb ruft die bundesweite Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ dazu auf, früh in Einbruchschutztechnik zu investieren. Architekten, Bauplaner und Bauträger verzichten oftmals aus Kostengründen auf effektiven Einbruchschutz. Aber Bürgerinnen und Bürger, die in den Einbruchschutz investieren, leben sicherer, denn nachweislich werden über 40 Prozent der Einbrüche durch vorhandene Sicherheitstechnik verhindert.

Das zeigt: Präventionsmaßnahmen lohnen sich – sei es beim Nachrüsten während der Renovierungen oder am besten direkt in der Bauplanung. Um finanzielle Hürden zu senken, wird der Einbruchsschutz im Auftrag der Bundesregierung durch Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), insbesondere durch das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“, gefördert. Unterstützung gibt es für einbruchhemmende Türen und Fenster, Alarmanlagen sowie Beleuchtungs- und Zugangskontrollsysteme.

Einbrüche werden in Mehrfamilienhäusern zu 56 Prozent über die Eingangstür verübt. 81 Prozent der Einbrüche bei Einfamilienhäusern erfolgen über die Fenster und Fenstertüren. Zur Grundausstattung gehört eine einbruchhemmende Haustür inklusive eines VdS-geprüften Schließzylinders mit Sicherungskarte sowie einbruchhemmende Fenster mit Pilzkopfbeschlägen im Erdgeschoss.

Umfassenderen Schutz bietet darüber hinaus eine einfache Alarmanlage, die Einbrüche, Rauch oder Gas meldet und deren Signal an den abwesenden Besitzer oder einen Sicherheitsdienstleister weitergeleitet werden kann. Ob in der Bauplanung oder für die Nachrüstung – effektiver Einbruchschutz bedarf Fachwissen und Erfahrung. Der Einbau von Sicherheitstechnik sollte daher immer vom Fachmann erfolgen, denn eine fehlerhafte Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen wirkungslos.

18.02.2017

Effektiver Einbruchsschutz fängt bei einfachen Verhaltensregeln an: Angekippte Fenster und Terrassentüren sind eine Einladung für Diebe und sollten deshalb geschlossen werden. Auch bei der Wohnungstür gilt: nicht nur ins Schloss fallen lassen, sondern zusätzlich absperren. Jedoch sollte man nicht nur auf Verhaltensmaßnahmen setzen. Den wirkungsvollsten Schutz fürs Zuhause bietet die richtige Sicherheitstechnik. Da Türen und Fenster die Schwachstellen an einem Haus oder einer Wohnung sind, benötigen sie zusätzliche mechanischen oder elektronischen Einbruchschutz. Spezielle einbruchhemmende Türen und Fenster bieten wirksamen Einbruchschutz. Man kann aber auch seine Türen und Fenster mit Zusatzsicherungen nachrüsten. Elektronische Sicherheitssysteme bieten Zugewinn an Sicherheit und Komfort. Alarmanlagen sind deren Herzstück.