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Steuerparadies Garten

Der Garten ist der Deutschen liebstes StĂĽck Natur. Gut gepflegt kann er eine gute Geldanlage sein. Foto: Tanja Minardo GaLa-Architektin/BHW Bausparkasse
07.02.2017

Experten schätzen, dass es rund 35 Millionen Gärten in Deutschland gibt. Deren Besitzer investieren viel Zeit und Geld in ihr kleines Ökoparadies.

Ein schöner Garten ist im wahrsten Sinn des Wortes eine grüne Anlage, die wächst und gedeiht. Vorausgesetzt, der Garten ist gepflegt. Denn eine vernachlässigte Anlage kann beim Immobilienverkauf einen deutlichen Preisabschlag nach sich ziehen. Es geht um viel: Neueste Studien belegen, dass ein schöner Garten den Wert der Immobilie um durchschnittlich 18 Prozent erhöht.

Wer Gartenspezialisten beauftragt, kann bis zu 1200 Euro der Handwerksleistungen jährlich von der Steuer absetzen. Selbst steuerlich hat die Grünanlage also durchaus ihren Reiz.

Reserven bilden!

07.02.2017

Am teuersten sind die Arbeiten, die nicht geplant waren. Doch die meisten Bauteile haben eine vorhersehbare Lebensdauer.

Wenn nach 15 bis 20 Jahren die Heizung erneuert werden muss, sind je nach Immobilie einige Tausend Euro fällig. Die gleiche Summe kann eine Badmodernisierung kosten. Die frühzeitige Berechnung der Instandsetzungskosten und entsprechende Reservenbildung ist daher das A und O für Hausbesitzer. Während im einen Fall modernisiert werden muss, weil bauliche Mängel dies erfordern, wünschen sich die Eigentümer im anderen Fall mehr Komfort und Wohnqualität. Hausbesitzer sollten mit ihren Investitionen immer das Ziel verfolgen, den Wert ihrer Immobilie nachhaltig zu steigern. Dabei kann man schon viel Geld sparen, wenn man bestimmte Maßnahmen in einem Zuge durchführt. Ein zweckmäßiges Paket umfasst beispielsweise Bad, WC, Küche, Heizung, Schall- und Wärmeschutz sowie die elektrischen Leitungen.

Wer zahlt bei Einbruchsschäden?

Spuren, die Einbrecher etwa an TĂĽren hinterlassen, muss der Vermieter auf seine Kosten beseitigen lassen. Foto: djd/Interessenverband Mieterschutz e.V.
07.02.2017

In der dunklen Jahreszeit nimmt die Anzahl der Einbrüche regelmäßig zu. Zum einen, weil früher Licht eingeschaltet wird und die Täter dadurch leicht erkennen können, ob jemand zu Hause ist.

Zum anderen werden die Diebe in der Dämmerung selbst nicht so schnell entdeckt. Der klassische mechanische Schutz vor den Ganoven durch gute Schlösser, solide Türen und Fenster sollte daher selbstverständlich sein. Doch wie sieht im Falle eines Einbruchs die Rechtslage bei einer Mietwohnung aus? Wer zahlt die entstandenen Schäden?

Sicherheitsstandards mĂĽssen erfĂĽllt sein

„Nach der gesetzlichen Grundregel ist der Vermieter verpflichtet, die Mietsache während der Mietzeit in einem vertragsgemäßen Zustand zu erhalten. Er muss also die Schäden am Gebäude, die von einem Einbrecher verursacht wurden, beseitigen“, erklärt Jörn-Peter Jürgens vom Interessenverband Mieterschutz. Zudem gelte es – falls keine konkrete Absprache getroffen wurde – im Einzelfall zu prüfen, welchen Sicherheitsstandard die Mieter aufgrund des Mietvertrages erwarten können. Kein üblicher Standard liegt vor, wenn etwa die Eingangstür auch durch einen Laien mit einer Plastikkarte geöffnet werden kann. Komme der Vermieter seinen Pflichten zu Sicherheit und Schadensbeseitigung nicht nach, liege ein Mangel vor, der eine Mietminderung rechtfertigen könne. Für Schäden am Hausrat des Mieters muss der Vermieter nur dann aufkommen, wenn diese durch einen ihm bekannten Mangel am Gebäude – etwa defekte Schlösser oder Fenster – verursacht wurden. Dagegen ist der Vermieter etwa für die Reparatur einer Terrassentür zuständig, wenn der Einbrecher durch diese ins Haus eingedrungen ist. Auch die Kosten der Beseitigung von Einspruchsspuren hat der Vermieter zu übernehmen.

Den Dieben das Leben schwer machen

Eine gute Hausratversicherung deckt bei einem Einbruch in der Regel einen Großteil des entstandenen Schadens ab. Doch oft fehlen Nachweise für den Wert der gestohlenen Gegenstände, der ideelle Wert lässt sich ohnehin nicht ersetzen. Deshalb sollte man möglichst vorbeugen. Dazu gehört, es den Dieben schwer zu machen, indem man auf solide, einbruchsichere Schlösser an Fenstern und Türen setzt. Auch sollten diese selbst bei kurzer Abwesenheit immer fest geschlossen und Teile der Räume beleuchtet werden. Einstieghilfen wie Gartenmöbel, Mülltonnen oder gar Leitern sollte man aus dem Umfeld des Hauses entfernen.

Licht macht Laune

Hell zum Lesen, etwas weniger intensiv für den Spielfilmabend: Licht, das sich nach Wunsch dimmen lässt, trägt zur Wohlfühlstimmung bei. Foto: jd/www.aeg-led.lighting/nikodash - Fotolia
07.02.2017

Zum Lesen der Tageszeitung wünscht man sich ein helles, gleichmäßiges Licht, für das gemütliche Abendessen darf es gerne etwas abgedunkelt und damit gemütlicher sein: Die Beleuchtung kann so individuell sein wie unsere Stimmungen und ist ein wesentlicher Faktor für die Atmosphäre im Raum.

Eine Standardbeleuchtung passt einfach nicht zu den verschiedenen Situationen im Alltag. Dimmen ist die Antwort: Moderne und energiesparende LED-Leuchtmittel machen das stufenlose Verstellen der Lichtleistung besonders einfach und komfortabel , erfordern aber dennoch einen speziellen Dimmschalter, der erst nachgerĂĽstet sein will. Eine neue Technologie macht diesen Aufwand allerdings ĂĽberflĂĽssig.

Dimmen mit jedem konventionellen Lichtschalter

Wer dimmen will, braucht einen dafür geeigneten Schalter, meist mit einem Drehrad, der individuelle Einstellungen ermöglicht: Diese Faustregel galt bis jetzt.

Der Umstieg auf eine dimmbare Beleuchtung bedeutete damit einen zusätzlichen Installationsaufwand.

Doch eine patentierte easydim-Funktion macht aus jedem konventionellen Kippschalter einen komfortablen Dimmer – ganz ohne dass ein Installateur erst UmrĂĽstungen vornehmen mĂĽsste.

Voraussetzung dafür sind spezielle Leuchten: Die Stimmung der LED-Lichtquelle lässt sich hier auf Tastendruck verändern.

Nicht nur die Umrüstung, auch die Handhabung ist denkbar einfach: Durch das Ein- und Ausschalten der Leuchten über den vorhandenen Wandschalter kann das Licht stufenlos von 100 Prozent bis auf zehn Prozent heruntergedimmt werden. So können die Bewohner die bevorzugte Lichtstärke je nach Belieben individuell bestimmen. Einmal nach Wunsch eingestellt, bleibt die Helligkeitsstufe übrigens erhalten, bis die Leuchte über den Schalter wieder ausgeschaltet wird. Gemütliche Stunden im Zuhause sind damit garantiert.

Energiesparen

auf lange Sicht

Leuchtdioden, kurz LED, setzen sich als Lichtquelle im privaten Haushalt immer stärker durch – und das gleich aus mehreren GrĂĽnden: Zum einen sind LED-Leuchten besonders langlebig und auf viele tausend Betriebsstunden ausgelegt, der regelmäßige Wechsel des Leuchtmittels gehört damit der Vergangenheit an. Zum anderen verbrauchen LEDs im Vergleich zu konventionellen Leuchtmitteln bis zu 90 Prozent weniger Energie – ein Effekt, den man mit der nächsten Stromabrechnung auch schwarz auf weiĂź nachvollziehen kann.

Empfehlenswert ist es, beim Umstieg auf die Energiespartechnik auf solide Markenqualität zu achten.