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Fachkräfte gesucht: PFLEGEBERUFE

Gute Perspektiven für Pflegefachkräfte

Altenpfleger betreuen Senioren nicht nur in Alten- und Pflegeheimen, Rehakliniken und geriatrischen Einrichtungen. Beispielsweise finden sie auch eine Anstellung bei ambulanten Pflegediensten, die häusliche Besuche machen.
04.02.2017

Verantwortung, soziale Kompetenz und Geduld – das sind drei der Charakteristika, die Pflegefachkräfte für ihre Arbeit mitbringen sollten. Wer diese Voraussetzung erfüllt und gerne mit und für andere Menschen arbeitet, für den lohnt sich der Blick in die umfangreiche Berufswelt der Pflege. Ob Ausbildung, (duales) Studium oder Weiter- und Fortbildung – den Möglichkeiten und Fachrichtungen sind kaum Grenzen gesetzt.

Berufe in der Pflege gewinnen an immer mehr Zuspruch und Anerkennung in der Gesellschaft. Auch mit Hinblick auf den immer größer werdenden Anteil älterer Menschen. Daher werden Pflegefachkräfte händeringend gesucht.

Eine positive Entwicklung ist, dass auch immer mehr Absolventen mit Hochschulreife in die Pflegeberufe schnuppern. Das hat natürlich weitere Gründe: Eine Rolle spielt bei der Begeisterung für die Pflege-Sparte selbstverständlich die Vielfalt der einzelnen Berufe. Nicht nur Kranken- und Altenpfleger zählen dazu. Auch Betreuer in diversen sozialen Einrichtungen, Ergotherapeuten, medizinische Fachangestellte, Hebammen oder Heilpädagogen gehören beispielsweise zu den Pflegeberufen – um nur einige zu nennen. Pflegekräfte werden demnach in vielen verschiedenen Bereichen gesucht und gebraucht.

Der Einstieg

in die Pflege

Da die Tätigkeiten dementsprechend vielfältig sind, sollten Interessierte sich kundig machen, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt. Ob mit Abitur oder der Ausbildung im Pflegebereich als Grundlage – die Optionen sind mannigfaltig. Lehrgänge oder Hochschulstudium sowie auch die Verknüpfung von Theorie und Praxis in dualen Studiengängen werden in der Pflege geboten. Außerdem variieren zunehmend die Formen der Berufsausbildung: Teilzeitausbildungen bieten beispielsweise alleinerziehenden Männern oder Frauen die Möglichkeit, trotz des Daseins als Mutter oder Vater im Pflegeberuf Fuß zu fassen.

Eine ganz besondere Aufgabe

Ganz grundsätzlich ist es die Aufgabe, die auf Hilfe angewiesenen Menschen zu unterstützen und ihnen so gut es geht, ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. Dabei gilt es, die physischen, psychischen und kognitiven Ressourcen der umsorgten Menschen zu mobilisieren. Hierfür kommen die Pflegekräfte den Patienten so nahe, wie kaum jemand – körperlich wie auch psychisch. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird dem Pflegeberuf ein besonders großes Maß an Vertrauen entgegengebracht und gleichzeitig auch erwartet. Neben einem ebenso großen Verantwortungsbewusstsein sind weitere Eigenschaften essenziell für eine Tätigkeit im Pflegebereich. Dazu gehören unter anderem Einfühlungsvermögen, Geduld, aber auch Belastbarkeit.

„Pflege umfasst die eigenverantwortliche Versorgung und Betreuung, allein oder in Kooperation mit anderen Berufsangehörigen, von Menschen aller Altersgruppen, von Familien oder Lebensgemeinschaften sowie von Gruppen und sozialen Gemeinschaften, ob krank oder gesund, in allen Lebenssituationen (Settings). Pflege schließt die Förderung der Gesundheit, Verhütung von Krankheiten und die Versorgung und Betreuung kranker, behinderter und sterbender Menschen ein.

Weitere Schlüsselaufgaben der Pflege sind Wahrnehmung der Interessen und Bedürfnisse (Advocacy), Förderung einer sicheren Umgebung, Forschung, Mitwirkung in der Gestaltung der Gesundheitspolitik sowie im Management des Gesundheitswesens und in der Bildung.“ So die Definition des Pflegebegriffs vom International Council of Nurses (ICN), dem Weltbund der professionellen Pflege.