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Energie der Sonne selbst nutzen

Sonnenstrom selbst nutzen: Das geht am besten mit einem Stromspeicher, mit dem sich zum Beispiel die Nächte überbrücken lassen. Fotos: djd/E.ON
01.02.2017

Wer heute eine Photovoltaikanlage auf seinem Hausdach plant, denkt nicht an die Einspeisung des Stroms ins öffentliche Netz, sondern vor allem an seine Nutzung im eigenen Haushalt.

Ein Problem war dabei bisher, dass Sonnenstrom nur tagsüber erzeugt werden kann, während der Energiebedarf fürs Kochen und Backen, für Licht, Kühlschrank und TV ja auch abends und teilweise nachts besteht. Statt Strom wie bisher üblich an sonnigen Tagen zum größten Teil ins Netz abzugeben und dafür zu anderen Zeiten aus dem Netz zu beziehen, kann man die solar erzeugte Energie nun auch zu Hause speichern.

Leistungsfähige Batterien mit geringem Platzbedarf

Mit der rasanten Weiterentwicklung der Batterietechnologie ist diese Variante jetzt auch für private Hausbesitzer attraktiv geworden. Stromspeicher der neuesten Generation sind so leistungsfähig, dass sie bei voller Ladung eine Familie ohne Probleme einen ganzen Abend versorgen können. Sie seien dabei mittlerweile so kompakt, dass sie einfach an die Wand montiert werden könnten und sich auch optisch harmonisch in den Haushalt einfügen. Ein solcher Speicher im Privathaus lohnt sich generell für jeden, der eine Photovoltaikanlage plant oder bereits eine betreibt.

Mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch von rund einem Drittel auf bis zu 60 bis 70 Prozent des Strombedarfs steigern. Und Energie, die man nicht mehr zukaufen müsse, senke spürbar die Stromkosten. Zugleich ein Weg, unabhängiger und nachhaltiger zu leben. Für wen welcher Speicher der richtige ist und wie groß seine Kapazität ausfallen sollte, kann am besten ein Photovoltaikspezialist beurteilen. Für einen Vier-Personen-Haushalt genügt in der Regel eine Speicherkapazität von drei bis acht Kilowattstunden. Sie speichert in etwa so viel elektrische Energie wie der Haushalt an einem Abend und nachts verbraucht.

Umschalten auf Eigenstrom – ohne Komfortverlust

Einmal installiert, ist die Nutzung einer Photovoltaikanlage mit eigenem Stromspeicher ebenso komfortabel wie die gewohnte Nutzung von Strom aus dem Netz. Überschüssiger Strom wird an sonnigen Tagen gespeichert, bis die Batterie voll geladen ist.

Erst dann gehen weitere Überschüsse automatisch ins öffentliche Netz. Die Umschaltung von direkt erzeugtem PV-Strom auf Batteriestrom erfolgt ebenfalls vollautomatisch, ohne dass der Nutzer etwas davon bemerkt.

Mehr Licht und mehr Wohnlichkeit

Zimmertüren mit einem Glaseinsatz lassen sich ganz nach Wunsch gestalten. Immer beliebter werden dabei Stahltüren, da sie ein attraktives Aussehen mit langlebigen Eigenschaften verbinden. Foto: djd/Novoferm.com
01.02.2017

Viele Räume eines Hauses führen buchstäblich ein Schattendasein: Zu kleine oder gar nicht vorhandene Fenster machen aus dem Zimmer fast eine Dunkelkammer. In jedem Fall fällt zu wenig Tageslicht in den Raum, selbst am helllichten Tag muss oft das Licht eingeschaltet werden.

Dabei lässt sich für Abhilfe sorgen: Eine einfach zu realisierende Lösung ist, Helligkeit aus dem Flur oder angrenzenden Räumen zu nutzen. Zimmertüren mit Glaseinsatz lassen dunkle Räume gleich viel freundlicher, heller und großzügiger wirken. Und da die meisten Türen auf genormten DIN-Standardmaßen basieren, ist ein Austausch schnell und einfach zu erledigen.

Zimmertüren mit Glaseinsatz verbessern die Lichtausbeute

Einfacher Effekt – nachhaltige Wirkung: Auf diesen kurzen Nenner lässt sich der Einbau einer Zimmertür mit Glaseinsatz bringen. Denn die durchscheinenden Flächen verbessern die Lichtausbeute auch in eher schummrigen Räumen und schaffen so eine wohnlichere Atmosphäre. Größe und Form des Glasausschnitts kann man oft nach Wunsch festlegen. Ob großflächige Verglasung oder kreisrundes Bullauge: Die neue Zimmertür mit Glaseinsatz vermittelt zugleich ein hohes Maß an Individualität. Ist die Form des Glasausschnitts gewählt, geht es um das Material. Auch in dieser Hinsicht hat der Modernisierer zahlreiche Möglichkeiten. Bereits das Standard Drahtornamentglas ist vielseitig nutzbar. Auf Nummer sicher geht man insbesondere auch mit Verbundsicherheitsglas – wichtig gerade im Wohnbereich, in der Küche oder beim Kinderzimmer. Und schließlich muss nicht jedes Glas zu 100 Prozent transparent sein. Wer trotz der erhöhten Lichtausbeute durch die Zimmertür mit Glaseinsatz die eigene Privatsphäre schützen möchte, kann sich für Milchglas oder Ornamentglas in verschiedenen Ausführungen entscheiden.

Innentüren sollen heute nicht nur einfach funktional sein, sondern auch den persönlichen Lebens- und Wohnstil unterstreichen. So lassen sich etwa Stahlinnentüren hinsichtlich Farbe, Design und den Ausstattungsdetails wie etwa dem individuell ausgewählten Türdrücker ganz nach Wunsch gestalten. Eine knallrote Tür am Kinderzimmer etwa wird direkt zum Blickfang und zum trendigen Farbtupfer in der Wohnung. Zudem punktet das Material mit seiner Robustheit und Langlebigkeit.

Ein Austausch der Zimmertüren ist schnell erledigt und kann das Zuhause rundum verändern. Ist bereits eine Stahlzarge in DIN-Maßen vorhanden, ist der Einbau des neuen Türblatts im Handumdrehen erledigt. Mit Glaseinsätzen wirken Räume dank der neuen Zimmertüren heller und wohnlicher. Besonders praktisch für die Renovierung: Das Türblatt kann im unteren Bereich bei Bodenunebenheiten oder einem neuen Bodenbelag ganz einfach gekürzt werden. Die doppelwandigen Türblätter schließen zuverlässig.