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SUV und Allrad – Stark im Gelände und auf der Straße 1

Die neuen, sparsamen Jaguar-Allradlimousinen

25.01.2017

Zum Modelljahr 2017 erweitert Jaguar das Programm der Sportlimousine Jaguar XE sowie der Business-Limousine Jaguar XF um neue Allradvarianten.

Der traktionsfördernde Antriebsstrang ist in beiden Fahrzeugen erstmals in Verbindung mit dem 132 kW (180 PS) starken Turbodiesel der neuen Ingenium-Motorenbaureihe erhältlich. Im XF ergänzt die Selbstzünder-Option die bislang schon angebotenen Allrad-Versionen mit Sechszylinder-Benzinmotor. Im XE fungiert sie als exklusive Allrad-Option. Die neueste Generation des Torque on Demand-Allradantriebs von Jaguar Land Rover leitet über die serienmäßige Achtstufen-Automatik von ZF Drehmoment nur dann Richtung Vorderachse, wenn es die Verhältnisse erfordern. Mit Hilfe der Regelstrategie Intelligent Driveline Dynamics bewahren die XE- und XF- AWD-Modelle so den typischen Heckantriebscharakter und die damit einhergehende Dynamik eines Jaguar. Ein besonders attraktives Preis-/ Leistungsverhältnis bieten die neuen Versionen der British Design Edition – unter anderem ab Werk mit 19- und 20- Zoll-Leichtmetallfelgen, Metallicfarbe und dem modernen Infotainmentsysteme InControl Touch Pro.

Auch wenn die meisten Kunden an einem Jaguar unverändert das vom Heckantrieb geprägte Fahrerlebnis schätzen, kommt die britische Marke mit den neuen AWD-Versionen für XE und XF der weltweit steigenden Nachfrage nach 4×4-Fahrzeugen entgegen. In Verbindung mit dem 2.0 Liter Turbodiesel der Ingenium Baureihe paaren die neuen 4×4-Varianten auf denkbar günstige Weise maximale Traktion unter allen Wetter- und Fahrbahnbedingungen mit einem kraftvollen und sparsamen Antrieb.

Umschalten auf Allradantrieb in nur 165 Millisekunden

Wie in den allradgetriebenen Varianten des XF V6-Benziner und des neuen F-PACE leitet auch im XE 20d und XF 20d AWD eine Öl-gekühlte Lammellenkupplung per Kettentrieb im Verteilergetriebe bedarfsgerecht („on demand”) Drehmoment auf die Vorderachse. Die Zeitspanne für den Wechsel von Heck- zu Allradantrieb erfolgt blitzschnell und für den Fahrer völlig unbemerkt in gerade einmal 165 Millisekunden. Unter normalen Fahrbahnbedingungen sind 100 Prozent des Drehmoments auf der Hinterachse. Damit sichert Jaguar ein ungeschmälertes Lenkgefühl und die von Kunden hoch geschätzte Fahrdynamik eines Hecktrieblers. Zugleich entfallen die bei Fahrzeugen mit permanentem Allradantrieb sonst unvermeidlichen Reibungsverluste im Antriebsstrang.

Wie viel Drehmoment tatsächlich an die vorderen Halbwellen gelangt, entscheidet das Intelligent Driveline Dynamics (IDD) – die erstmals von Jaguar im F-TYPE AWD eingesetzte und komplett in-house entwickelte und kalibrierte Regelstrategie. Zusammen mit dem Torque Vectoring-System, der dynamischen Stabilitätskontrolle (DSC) und des Jaguar Drive Control bildet IDD ein hochkompetentes Netzwerk und steigert die exzellenten Allround-Eigenschaften der Limousinen weiter. Mit Hilfe von Sensordaten über die Gierrate, den Lenkwinkel und die Querbeschleunigung errechnen innerhalb des IDD Steuergeräts hinterlegte Algorithmen permanent die Fahrbahnreibwerte. So wissen sie auch, wie stark jeder Reifen das vorhandene Gripniveau tatsächlich ausnutzt.

Meldet IDD, dass zum Beispiel die Hinterreifen an ihre Traktionsgrenze kommen, wird nahtlos Drehmoment an die Vorderräder geleitet. Umgekehrt ist IDD in der Lage, über eine Veränderung der Kraftverteilung und die daraus folgende Gierdämpfung ein Übersteuern in schnellen Kurven zu unterbinden.

Intelligenter Allradantrieb

Noch kompetenter wird der Allradantrieb des Jaguar XE 20d und XF 20d durch Adaptive Surface Response (ASR) – ein System, das die Fahrbahn regelrecht „lesen” kann und das über die Jaguar Drive Control anwählbare „Winter“-Fahrprogramm ablöst. Aufbauend auf dem vielfach preisgekrönten Terrain Response System von Land Rover passt ASR die Kennfelder und Programme der Drosselklappe, des Automatikgetriebes und der Stabilitätskontrolle DSC situationsgerecht an. Folge: Über den gesamten Geschwindigkeitsbereich kann der Fahrer seinen Jaguar unter schwierigsten Bedingungen manövrieren.

Automatikgetriebe

Jaguar rüstet die neuen Allrad-Versionen des XE und XF exklusiv mit dem bewährten Achtstufen-Automatikgetriebe 8HP45 aus. Angesteuert von der einzigartigen JaguarDrive Control (Drehwählschalter auf der Mittelkonsole) und Lenkrad-Schaltwippen, verbindet die gewichtsoptimierte Schaltbox ruckfreies Anfahren mit nahtlosen Gangwechseln und hoher Effizienz.

Der 2.0 Liter große Turbodiesel der neuen Ingenium-Baureihe leistet 132 KW (180 PS). Der Vierzylinder verbindet einen niedrigen Verbrauch von 4,7 Litern/100 km (= 123 g/km CO&-2;) beim XE 20d AWD beziehungsweise 4,9 Liter/100 km (= 129 g/km CO&-2;) beim XF 20d AWD mit dem kraftvollen Anzug eines aus 430 Nm Drehmoment schöpfenden Selbstzünders.

Neue Sondermodelle British Design Edition

Jaguar bietet die 20d-AWD-Varianten des XE und XF in nunmehr fünf statt zuvor vier Ausstattungsstufen an. Neu hinzugekommen ist die besonders hochwertig ausgestattete British Design Edition. Auf Basis der R-Sport-Linie bietet sie zusätzlich ab Werk attraktive Zutaten wie Leichtmetallfelgen im Format 19 Zoll (für XE) und 20 Zoll (für XF), Metalliclackierung, 10-fach elektrisch verstellbare Sportsitze in perforiertem Taurus-Leder oder das hochmoderne Infotainmentsysteme InControl Touch Pro.