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Bauen – Wohnen – Leben

24.01.2017

Die Beleuchtung in einem Badezimmer sollte hell genug sein, um sich vor dem Spiegel gut stylen zu können. Für ein entspanntes Bad in der Badewanne genügen aber auch schon ein paar Kerzen. Foto: tdx/Geberit

24.01.2017

Keine Chance für Hacker

Moderne Garagentorantriebe bieten viele Funktionen. Foto: djd/Sommer Antriebs- und Funktechnik
24.01.2017

Ein Garagentorantrieb gehört heute fast schon zur Grundausstattung des überdachten und geschützten Kfz-Abstellplatzes. Denn das lästige Öffnen und Schließen des schweren Tors überlässt man lieber dem Motorantrieb, statt mühsam selbst Hand anzulegen.

Doch die automatischen Antriebssysteme können heute weit mehr leisten. So senken gute Garagentorantriebe etwa das Einbruchsrisiko, geben Hilfe beim Einparken oder sorgen für ein trockenes Klima in der Garage. Im Folgenden Tipps, worauf man bei der Anschaffung eines Garagentorantriebs achten sollte und welche Zusatzfunktionen für wen sinnvoll sein können.

1. Die Technik des Garagentorantriebs: Möglichst wartungs- und verschleißarm

Jeder Garagentorantrieb muss die Kraft des Motors auf das Tor übertragen, um es zu bewegen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Häufig ist der Motor fest an der Garagenwand oder -decke installiert, und die Kraftübertragung erfolgt über eine umlaufende Kette. Der Nachteil: Die beweglichen Teile müssen meist regelmäßig geschmiert werden und unterliegen einem relativ hohen Verschleiß.

Bei der Technik des „mitlaufenden Motors“ ist der Motor fest mit dem Garagentor verbunden und läuft mit, entlang einer straff gespannten Kette. Umlenkrollen oder Zahnräder sind hier nicht erforderlich, sodass es zu so gut wie keinen Kraft- und Reibungsverlusten kommt.

Zudem läuft das System nahezu wartungsfrei, es muss nicht geschmiert werden. Angenehmer Nebeneffekt: Wo kein Öl im Spiel ist, kann auch kein Öl abtropfen und Flecken auf dem Garagenboden oder Autolack hinterlassen.

2. Die Funksteuerung: Keine Chance für Hacker und Lauschangriff

Garagentorantriebe werden üblicherweise über Funk-Fernbedienungen angesteuert. Denn so lassen sie sich bequem vom Fahrzeug aus öffnen und schließen, ohne auszusteigen. Bei der Übertragungstechnik kommt es auf einen hohen Sicherheitsstandard an, der gut gegen Auslesen oder Abhören schützt. DieAnzahl der möglichen Kombinationen des Codes bei modernen Funksystemen ist so groß, dass es Milliarden Jahre dauern würde, alle Möglichkeiten durchzuspielen und auszutesten. Im besten Fall wird jeder Funkcode nur ein einziges Mal benutzt und wechselt als sogenannter Rollingcode nach jeder Betätigung per Zufallsgenerator. Selbst die – technisch sehr aufwändige –– Aufzeichnung eines Funksignals würde daher nichts bringen.

3. Der Einbruchschutz: Feste Fixierung des Tors in jeder Öffnungsposition

Garagentorantriebe mit selbsthemmendem Motor setzen Aufhebel-Versuchen einen hohen Gegendruck entgegen. Sie sollten das Tor nicht nur in geschlossenem Zustand, sondern in jedem Öffnungswinkel fixieren. So bleibt ein guter Einbruchschutz auch dann erhalten, wenn das Tor zum Beispiel zur Belüftung der Garage einen minimalen Spalt breit offen bleibt.

4. Der Feuchteschutz: Automatische Garagenbelüftung

Eine interessante Zusatzausstattung für Garagentorantriebe ist ein Feuchtesensor. Er registriert, wenn die Luftfeuchtigkeit zum Beispiel nach der Einfahrt mit einem tropfnassen oder schneebedeckten Fahrzeug ansteigt und öffnet das Garagentor in diesem Fall ein Stückchen, um frische trockene Luft einzulassen und feuchte Luft abzuführen. Schimmel an den Wänden oder Rost an den eingestellten Fahrzeugen lassen sich so leichter vermeiden.

5. Die Auto-Stopp-Funktion: Sicherheit für Mensch, Tier und mehr

Wenn das Tor auf ein Hindernis trifft, muss ein Garagentorantrieb seine Bewegung unterbrechen und reversieren. Das ist gesetzlich vorgeschrieben, um die Verletzungsgefahr zu senken.

Besonders feinfühlig reagieren Systeme, deren Elektronik zwischen der üblichen, notwendigen Kraft für den Torlauf und einem unüblichen Kraftaufwand beim Auftreffen auf ein Hindernis unterscheiden kann. Dadurch reagiert das System sensibel und verhindert Verletzungen oder Sachschäden zuverlässig.

Richtiges Licht im Badezimmer

24.01.2017

Ein Badezimmer muss für mehrere Zwecke das richtige Licht bieten. Vor allem morgens kann die Badbeleuchtung den Start in einen angenehmen Tag erleichtern. Damit das Licht im Bad allen Anforderungen gerecht wird, sind mehrere Leuchten erforderlich. Ideal ist, wenn die Lichtquellen durch einen Dimmer an die gewünschte Stimmung angepasst werden können. Hinsichtlich der Installation gibt es Sicherheitsvorschriften, die beachtet werden müssen. Kommt das Licht im Badezimmer ausschließlich von oben, dann ergibt das unschöne Schatten im Gesicht beim Blick in den Spiegel. Wandleuchten allein reichen jedoch meist nicht aus, um das komplette Badezimmer auszuleuchten. Deshalb ist eine Kombination mehrerer Leuchten sinnvoll. Am Spiegel sind die Leuchten idealerweise seitlich angebracht. Als Alternative oder Ergänzung zum beleuchteten Wandspiegel eignen sich beleuchtete Kosmetik- oder Rasierspiegel. Aufgewertet werden vor allem kleine Badezimmer durch Akzentleuchten. So können Lichtleisten mit Farbwechsler die Stimmung im Badezimmer und die des Benutzers beeinflussen.