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IM PORTRÄT: Gusterath, Korlingen, Gutweiler

Leben und arbeiten auf hohem Niveau

Foto oben: Das Markenzeichen der Schiefergemeinde „Corlingen“. Foto l.: Panoramablick auf Gutweiler und einen Teil von Korlingen. Foto unten: Die Altenberghalle Gutweiler, eine Sport- und Kulturhalle.
20.01.2017

Die Nähe zu Trier und die exponierte Lage machen die Höhengemeinden Gusterath, Korlingen und Gutweiler zu attraktiven Wohnorten. Immer wieder wird in einem der drei Nachbarorte Neubauland erschlossen, wie auch aktuell geplant. Doch kaum sind die Flächen ausgewiesen, sind sie binnen weniger Monate auch schon verkauft. Selbst ältere Häuser finden in aller Regel schnell neue Eigentümer. Die rege Nachfrage ist ganz entscheidend der soliden Infrastruktur zu danken. In den Dörfern gibt es nicht nur Geschäfte und Arbeitsplätze, sondern auch Freizeitmöglichkeiten für Bürger wie für Urlauber. Der Ruwer-Hochwald-Radweg tangiert die Gemeinden ebenso wie zwei Traumschleifen des Premium-Fernwanderweges Saar-Hunsrück-Steig. Die Traumschleife Romikaweg verläuft östlich von Gusterath und südlich von Gutweiler, die Trierer Galgenkopftour führt nördlich von Korlingen zu herrlichen Flecken. Die Ausblicke, die sich entlang der Erlebnisrouten bieten, beeindrucken auch Einheimische immer wieder aufs Neue. So etwa im vorigen Herbst, als sie mit hunderten Besuchern von außerhalb beim traditionellen Drachenfest ihren Spaß hatten.

Schätze der Natur, wie die beliebten Ausflugsziele Korlinger Wacken und Naumeter Kupp, können aber natürlich das ganze Jahr über erkundet werden.

Dass es in allen drei Orten Übernachtungsmöglichkeiten gibt sowie Gaststätten oder Restaurants – und manche herrlich gelegen – reizt zusätzlich, sich in aller Ruhe umzuschauen.

Dass die Gemeinden keine verschlafenen „Wohndörfer“ sind, ist nicht zu übersehen. Allein in Gusterath-Tal sind viele verschiedene Betriebe ansässig. Und in den Dörfern selbst gibt es etliche Handwerker und diverse Dienstleister, darunter Ärzte, Geschäfte und eine Apotheke.

Lebendig geht aber auch in den gemeinschaftlichen Einrichtungen zu: der Grundschule in Gusterath, den Kindertagesstätten dort und in Gutweiler oder den Mehrzweckhallen, Sport- und Freizeitanlagen. Dank der Vereine und auch vieler anderer engagierter Bürger, die sich unentgeltlich für das Gemeinwohl einbringen, wird dort vieles geboten, was über Sport und Kultur hinaus das Miteinander fördert.

Aktuell profitieren davon etwa dreieinhalbtausend Menschen: etwa 2050 in Gusterath, 840 in Korlingen und gut 700 in Gutweiler.