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Massivholzmöbel mit Altholzdesign

Leben im massiven Eichen-Altholz-Design. Foto: Thielemeyer
17.01.2017

Möbel aus massivem Holz sind ein zeitloser Klassiker. Seit Jahrhunderten schon prägen sie mit ihrer natürlichen Optik das individuelle Erscheinungsbild von Häusern und Wohnungen. Dabei sind die Möbel selbst ebenso einzigartig, wie das Material, aus dem sie mit viel Liebe zum Detail gefertigt werden.

Gerade natürliche Veränderungen älteren Holzes, wie Unebenheiten in der Oberflächenstruktur, liegen voll im Trend. Diese kommen zum Beispiel bei Treibholz oder Balken von historischen Fachwerkhäusern vor. Altholz wie, stark beanspruchtes Parkett oder andere in die Jahre gekommene Schmuckstücke aus Holz, wie alte Fachwerkbalken oder Planken von Scheunen sind bei Manufakturen und Endverbrauchern mit handwerklichem Geschick wieder besonders gefragt. Mit großem Aufwand fertigen sie aus altem Holz neue, historisch anmutende Möbel. Diese unterscheiden sich aber oft von den hochwertigen Produkten professioneller Massivholzmöbelhersteller, die sich in der Initiative Pro Massivholz (IPM) zusammengeschlossen haben: Neue Massivholzmöbel besitzen viele Vorzüge wie eine außerordentliche Gesundheitsverträglichkeit, Langlebigkeit und Verarbeitungsqualität.

Die bearbeiteten Holzflächen können sowohl gezielt als Eyecatcher an einem Möbelstückteil zum Einsatz kommen, als auch großflächig für dieses genutzt werden.

Die spezielle Technik schafft eine geschlossene Oberfläche mit einzigartiger Struktur, ohne dabei die Fasern zu verletzen. Für die Beständigkeit der Oberflächen wird anschließend ein Hydro-Lack aufgetragen, der einen zusätzlich Schutz bietet. Abschließend folgt ein spezielles Wachs, welches die Oberfläche des Möbels vollendet.

Die Beschattung des Wintergartens

Moderne Rollladensysteme für Fenster und Wintergarten passen sich flexibel jeder Form der Glasflächen an. Foto: djd/Schanz Rollladensysteme
17.01.2017

Modern, offen und transparent: Lichtdurchflutete Häuser erfreuen sich steigender Beliebtheit. So hell die Wohnung auch sein soll, so viel Privatsphäre, Sonnen- und Hitzeschutz soll sie gleichzeitig jedoch auch bieten.

Immerhin empfindet fast jeder Mensch aufdringliche Blicke von Nachbarn und Passanten als störend und schon eine Innentemperatur von 26 Grad Celsius wird als unangenehm empfunden – egal ob bei der Arbeit, beim Spielen oder beim Schlafen. Deshalb ist eine gute Wintergartenbeschattung unerlässlich, um eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Dies gilt für Häuser mit großen Glasflächen ebenso wie für Wohnungen mit „normalen“ Fenstern.

Rollladen: der Klassiker

Der Rollladen gilt als Klassiker fürs Eigenheim und wahres Multitalent. Schließlich schützt er nicht nur vor Sonne und Hitze, sondern auch vor Insekten, Lärm, neugierigen Blicken und Einbrüchen und gestaltet die Lichtverhältnisse in einem Raum. Ein vielseitiger Helfer also, der zudem die Fenster maximal vor Verwitterung schützt. In Zeiten steigender Energiepreise bieten Rollläden aber noch einen weiteren Vorteil: Sie helfen effizient dabei, Wärmeverluste im Haus zu vermeiden und damit Heizkosten zu senken. Somit können Rollläden zu jeder Jahreszeit als ökonomische Sonnenschutzsysteme gesehen werden, die erhebliche Einsparpotenziale ermöglichen.

Außenrollladen als Alternative

Außenrollläden, auch Vorbaurollläden genannt, werden immer dort eingesetzt, wo ein klassischer Rollladen nicht montiert werden kann. Sie gelten daher zu Recht als moderne Alternative zum traditionellen Rollladen. Dabei erfüllen sie ebenso wie innen liegende Rollläden alle an sie gestellten Anforderungen – von der Wintergartenbeschattung und Wärmebildung bis hin zur Regulierung des Lichteinfalls.

Gegenüber ihren innen liegenden „Geschwistern“ haben Außenrollläden dabei Vorteile:

– Sie können einfach, schnell und recht preiswert montiert werden.

– Sie benötigen weniger Platz als traditionelle Rollläden, da sich der Rollladenkasten nicht im Zimmer, sondern außerhalb des Raumes befindet.

– Sie können auch dann bedient werden, wenn die Fenster auf Kipp stehen oder gar ganz geöffnet sind.

– Sie reflektieren die Sonneneinstrahlung bereits, bevor diese auf das Fenster trifft und erreichen damit den wirksamsten Hitzeschutz.

– Sie können entweder per Gurt oder elektrisch angetrieben werden.

Raffstore: der Moderne

Die sogenannten Raffstores sind eine charmantere und filigranere Alternative zum klassischen Rollladen. Dabei handelt es sich um einen Sonnen- und Sichtschutz, der von außen ans Haus angebracht wird und vom Erscheinungsbild und seiner Funktionsweise herkömmlichen Jalousien ähnelt.

Der einzige Unterschied liegt im verwendeten Material: Raffstores verfügen nämlich über Aluminiumlamellen, die auftreffende Sonnenstrahlen besonders effektiv reflektieren. Dadurch wird ein ausreichender Einfall von Tageslicht bei gleichzeitigem Hitzeschutz gewährt.

Auch auf dem Dach haben sich Rollläden als wahre Multitalente entpuppt. Denn ähnlich wie in Wintergärten geht es im Sommer auch in Dachwohnungen im wahrsten Sinne des Wortes öfters heiß her. Um für angenehme Temperaturverhältnisse zu sorgen, gibt es mittlerweile auch für schräge Dachfenster passende Rollläden, die nicht nur vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen, sondern auch als zuverlässiger Hagelschutz fungieren.

Tatort Kellertür

17.01.2017

Beim Thema Einbruchhemmung denken die meisten wohl vor allem an Haustür und Fenster. Dabei verschaffen sich viele Täter über Nebeneingänge, etwa durch den Keller, Zutritt zum Haus. Bei der Haussicherung dürfen diese neuralgischen Punkte daher nicht vernachlässigt werden.

 

Keller- oder Nebentüren benötigen eine einbruchhemmende Ausstattung, da diese Eingänge oft nur schlecht einsehbar sind und der Einbrecher sich somit ungestört fühlt.

 

Studien haben ergeben, dass ein durchschnittlicher Einbruchversuch tatsächlich nicht länger als drei Minuten dauert. Bleibt er ohne Erfolg, flüchtet der Einbrecher aus Angst, erwischt zu werden. Neben einer einbruchhemmenden Ausstattung ist besonders für beheizte Kellerräume eine gute Wärmedämmung ratsam.