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Ausgehen und Genießen

Tee im Trend

Tee kann ganz unterschiedlich genossen werden. Dabei gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Hauptsache es schmeckt.Quelle: Deutscher Teeverband
13.01.2017

Von China bis England, von Indien bis Russland – Tee hat ganze Kulturen geprägt und bewegt. Kein Getränk bietet eine größere Sortenvielfalt. Darüber hinaus kann Tee unterschiedlich zubereitet und getrunken werden.

Er wird heiß oder kalt, im Glas, Becher oder feinsten Porzellan, pur oder auch mit Zutaten wie Milch, Zucker oder Zitrone genossen. Und obwohl jedes Land seine eigenen Vorstellungen von einer „perfekten“ Tasse Tee besitzt, verbindet die Leidenschaft für Tee zahlreiche Regionen, Völker und Kulturen miteinander. Im asiatischen Raum hat die Tee-Kultur vielfach einen spirituellen und meditativen Bezug, wohingegen auf dem europäischen Kontinent und in den orientalischen Ländern der Genuss und das gesellige Beisammensein im Vordergrund stehen. In vielen Ländern gilt eine Tasse Tee auch als Symbol der Gastfreundschaft.

Afternoon Tea –

nicht nur bei den Briten

Was in Großbritannien seit Generationen Tradition ist, wird mittlerweile auch in Deutschland zelebriert: der Afternoon Tea. Die urbritische Tradition steht für mehr als nur eine Tasse Tee am Nachmittag: Feine Tees, flankiert von kulinarischen Köstlichkeiten, laden auch in der Gastronomie zum geselligen Genuss ein. Der klassische englische Afternoon Tea wird zwischen 16 und 17 Uhr getrunken. Dazu reicht man süße und herzhafte Kleinigkeiten. Die Erfindung dieser „Zwischenmahlzeit“ geht auf Anna Herzogin von Bedford zurück, der die Zeit zwischen Mittag- und Abendessen zu lang war. Sie lud zum Afternoon Tea auch gern Freundinnen ein. Schnell verbreitete sich diese Idee und so wurde es Mitte des 19. Jahrhunderts populär, dem „kleinen Hunger zwischendurch“ mit einer Tea Time zu begegnen. Zu einem Afternoon Tea gehörten damals schon süßes Gebäck und kleine Sandwiches. Was als Damen-„Teekränzchen“ begann, fand schnell weitere Nachahmer.