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Kommunion und Konfirmation

Checkliste Erstkommunion – Woran bei der Planung denken?

Schlicht, frisch und fröhlich: Ein Beispiel für eine Tischdekoration.
05.01.2017

Die Kommunionkinder werden in der dritten Klasse im Herbst von den Pfarrgemeinden angeschrieben. Die Eltern melden ihr Kind dann mit Familienstammbuch oder Taufbescheinigung im Pfarrbüro an und erfahren spätestens dann den Termin der Erstkommunion. Ratsam ist allerdings schon vorab nachzufragen, denn Gaststätten und Räume, die Vereine oder Pfarrgemeinden vermieten, sind rund um den Kommunionstag oft schon sehr früh ausgebucht.

Erste Überlegungen

 

Wer soll eingeladen werden? In der Regel natürlich die Großeltern und Paten, die Geschwister der Eltern und deren Kinder. Ob darüber hinaus noch Tanten und Onkel der Eltern sowie Freunde eingeladen werden, entscheidet nicht nur das Familienbudget, sondern richtet sich auch nach den räumlichen Möglichkeiten. Wer zu Hause feiert, sollte genau überlegen, wie viele Gäste untergebracht werden können. Grundsätzlich gilt: Je früher Sie alles bis ins kleinste Detail planen, desto besser. Dazu gehört auch die Überlegung, ob Übernachtungsmöglichkeiten für Weitgereiste geschaffen werden müssen.

Einladungen – Ein Beispiel

Wenn die Liste der Gäste steht, suchen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam ein schönes Motiv aus, das auf Einladungskarten, Tischkärtchen, Menükarten und als Tischschmuck verwendet werden kann. Ein beliebtes christliches Symbol für die Erstkommunion ist zum Beispiel der Fisch. Er war das Geheimzeichen der ersten Christen, an dem sie sich erkannten. Bei der Auswahl an Papieren und Umschlägen für die Einladungskarten schauen Sie sich am besten in einem gut sortierten Geschäft mit Schreibwaren und Bastelmaterialien um. Zum Fischmotiv etwa passt gut eine Karte aus dunkelblauem Karton, mit hellblauer Pappe und ausgeschnittenen fischen verzieren.

 

Tischdekoration

 

Die Fische lassen sich ebenfalls als Tischdekoration verwenden. Einfach von einem Tischende zum anderen aus hellblauem Organza ein Tischband legen und mit Fischen aus Wellpappe in verschiedenen Blautönen verzieren. Hübsch sehen blaue Nuggets und ein paar Muscheln zwischen den Fischen aus. Die Kommunionkerze gehört in die Mitte des Tisches. Der Platz Ihres Kindes wird besonders geschmückt, etwa mit einer Blumenranke, die zum Blau der Fische passt.

Kommunionkerze

 

Kommunionkerzen werden oft in der Kindergruppe selber gestaltet. Wenn nicht, könnten Sie das Motiv Ihrer Tischdekoration, etwa den Fisch, auch hier verwenden. Achten Sie beim Kauf der Kerze auf Qualität. Gute Kerzen werden aus hochwertigen Rohstoffen hergestellt und brennen langsam und gleichmäßig ab, ohne zu rußen.

Kommunionkleid und -anzug

Wenn Sie neue Kleidung kaufen, sollten Sie auf die Wünsche Ihres Kindes Rücksicht nehmen. Die Kleidung sollte festlich sein, aber zum Kind passen. Ein einfaches weißes Kleid ist für Mädchen häufig angemessener als ein Mini-Brautkleid in Spitze und Tüll. Ihre Tochter muss sich darin gut bewegen können. Weiße Schuhe gehören dazu, ebenfalls eine weiße Feinstrumpfhose. Sehr hübsch ist ein Kränzchen aus Myrte, in das etwas Schleierkraut gesteckt wird. Eine Alternative für Mädchen mit langen Haaren: einen Zopf flechten und als Kranz rund um den Kopf feststecken, in den Haarkranz etwas Myrte stecken. Für Jungen muss es nicht der schwarze oder blaue Anzug sein. Ein lichtes Grau sieht ebenfalls sehr festlich aus. Auch eine schwarze Hose mit einem grauen Blazer passt gut, dazu ein weißes Hemd mit Fliege oder Krawatte. Natürlich darf das Hemd, wenn Ihr Sohn das lieber mag, auch mit offenem Kragen getragen werden – ohne Fliege oder Krawatte. Ein Muss sind dunkle Schuhe – aber bitte keine Turnschuhe.

Was gibt’s zu essen?

 

Beim Menü ist ein Mix zwischen Bestellen und Selbermachen zu empfehlen. Beispiel: Vor- und Nachspeise werden selber zubereitet, das Hauptgericht mitsamt den dazugehörenden Wärmeplatten und -behältern bei einem Partyservice, Restaurant oder Metzger bestellt und angeliefert. Auch für den Nachmittagskaffee gilt: Die festliche Kommuniontorte liefert der Konditor, die restlichen Kuchen backen Freunde und Verwandte. Wenn Sie zu Hause feiern, brauchen Sie Hilfe – beim Kochen, Backen, Servieren, Abräumen, Spülen. Da gute Heinzelmännchen oft sehr begehrt und schnell ausgebucht sind, sollten Sie beizeiten die Fühler ausstrecken.

Planen wie ein Profi

 

Listen Sie auf, woran Sie bei der Planung der Feier zu Hause denken müssen: Sind genug Stühle, Tische und Tischdecken vorhanden? Ein Tipp: Im Stoffgeschäft Meterware kaufen, als Tischdecken zurechtschneiden und umsäumen. Alternativ eignen sich sogar weiße Bettlaken, die einfach zur Tischdecke umfunktioniert werden. Welche und wie viele Servietten werden benötigt – fürs Menü, für die Kaffeetafel, für einen eventuellen Abend-Imbiss? Gibt es genügend Warmhaltekannen für Kaffee und Tee? Wenn nicht, borgen Sie welche bei Verwandten und Freunden aus. Dabei am besten unter geliehene Gegenstände Namenszettel kleben. Checken Sie Geschirr, Besteck, Gläser, Geschirrhandtücher: Ist von allem genügend vorhanden? Schreiben Sie rechtzeitig eine Einkaufsliste und gehen Sie diese mit Freunden durch, die selber Erfahrung mit Feiern haben. Lassen Sie die Liste gut sichtbar in der Küche liegen. Da können Sie dann sofort notieren, was Ihnen spontan einfällt. Lassen Sie öfter mal die Zutaten für Speisen, für die Kaffeetafel oder Getränke Revue passieren. Haben Sie wirklich an alles gedacht?