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BAUEN – WOHNEN – LEBEN

Mehr Beinfreiheit am Tisch

Bequemes Sitzen samt Beinfreiheit sind Kennzeichen vieler moderner Esszimmer. Foto: VDM/Freifrau
03.01.2017

Eine Veränderung, die gleich mehrere Hersteller von Esszimmermöbeln, aber auch von Tischen für andere Wohnbereiche jüngst vorgenommen haben, sind schräge Tischbeine meist aus Massivholz.

Schräg bedeutet hierbei, dass der Innenwinkel zwischen Tischbein und Tischplatte mehr als 90 Grad beträgt. Eine solche Konstruktion nimmt – wenn überhaupt – nur unwesentlich mehr Stellfläche in Anspruch, gewährt dann aber spürbar mehr Beinfreiheit.

Weiteren positiven Einfluss auf den Sitzkomfort im Esszimmer haben die wieder in Mode kommenden Lounge-Sessel, die sich zum ergonomischen Esssessel weiterentwickelt haben. Sie schaffen Gemütlichkeit und Sitzkomfort zu den Mahlzeiten, welche heute in vielen Haushalten die einzigen gemeinsam mit der Familie verbrachten Zeiten des Tages sind. Und wenn Besuch kommt, bleibt man nach dem Essen gerne bequem sitzen statt, wie früher üblich, auf die Couch zu wechseln.

Das Design der Esssessel lehnt sich stark an Entwürfe der 50er- und 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts an. Wir finden dieses Mid-Century-Design gerade bei Möbeln für das Wohn- und Esszimmer wieder sehr häufig vor. Ein weiteres Beispiel dafür sind auch nierenförmige Beistelltische für das Wohnzimmer, die häufig ebenfalls auf drei bis vier schrägen Tischbeinen stehen. Bei kleinen und eher leichten Tischen tragen die schrägen Beine zu einer verbesserten Statik bei, so auch bei Tischen, an denen die Beine aus dem Zentrum der Tischplatte nach außen ragen.

Esszimmermöbel werden immer individueller

Dennoch wird, wer sich auf der Suche nach neuen Esszimmermöbeln befindet, auch viele andere Formen und Materialien von Stühlen und Tischen entdecken, denn der Megatrend „Individualisierung“ zieht sich weiterhin wie ein roter Faden durch die gesamte Möbelindustrie. So zählen im Portfolio mancher Möbelhersteller futuristische Tische mit Metallrahmen sowie Tischplatten aus Naturstein oder Glas und ergonomische Schwingsessel aus Kunststoff zu den erfolgversprechenden Neuheiten. Noch weitaus individueller könnten einzelne Bauteile in naher Zukunft dank des 3D-Drucks werden. Erste Möbelhersteller verwenden diesen zum Beispiel auch schon für Tischbeine. Ob diese dann schräg oder gerade sind; sich zu dritt oder viert nach außen neigen oder eben nicht; ob sie natürlich holzfarben, künstlich gemasert oder bunt lackiert sind – das darf der Endverbraucher schließlich selbst entscheiden. Der ursprünglichen häuslichen und rhetorischen Funktion von Esszimmermöbeln wird aber wohl auch das ausgefallenste Design nichts anhaben können.

In sieben Schritten zum Wunschbad

Bei Badmodernisierungen durch den SHK-Profi bekommt der Kunde die Gesamtleistung zum Festpreis und muss keine versteckten Nebenkosten fürchten. Foto: djd/ZVSHK/VDS
03.01.2017

Oft ist es nur die Angst vor langwierigen Umbauarbeiten oder unkalkulierbaren Kosten, die Haus- und Wohnungsbesitzer davon abhält, eine Renovierung ihres alten Badezimmers anzugehen.

Wer die Badmodernisierung mit dem Badprofi, also einem SHK-Fachhandwerksbetrieb, in Angriff nimmt, der muss sich nicht mit solchen Bedenken tragen. Im Folgenden sieben wichtige Punkte als Checkliste für die Badsanierung:

1. Einrichtungsstil, Badthema und Komfortwünsche festlegen

Vor der Planung einer Badsanierung sollte man sich über seine persönlichen Wünsche und Vorstellungen klar werden. Welcher Wohnstil ist gewünscht – soll das Bad zum Beispiel eher natürlich warm, urban-kühl, farbig verspielt oder mit maritimem Urlaubsflair ausgestattet sein? Wie viel Komfort ist gewünscht – ein oder zwei Waschtische, Whirlwanne, bodenebene Dusche, Bidet oder Dusch-WC, berührungslose Funktionen? Ist das Bad für eine Familie mit Kindern geplant oder spielt Barrierefreiheit jetzt oder in Zukunft eine Rolle?

2. Budget für die Badsanierung festlegen

Ein wichtiger Tipp für die Badsanierung: Bei der Planung des Kostenrahmens sollte man berücksichtigen, dass die Investition in eine Badmodernisierung in der Regel für einen langen Zeitraum Bestand haben und ansprechend bleiben soll. Das Budget daher den Bedürfnissen anpassen und nicht umgekehrt.

3. Erstgespräch mit dem Fachhandwerker führen

In einem ersten Gespräch – am besten vor Ort im Bad – werden die eigenen Ideen und Vorstellungen weitergegeben. In aller Regel hat der Badprofi weitere Ideen, kann Anregungen zur Umsetzung geben und erläutern, was im gesetzten Budgetrahmen und unter den örtlichen Gegebenheiten möglich ist. Er kann auch vorausschauend planen und zum Beispiel die Wasser- oder Elektroinstallation so auslegen, dass bestimmte Komfortfunktionen, die heute noch nicht ins Budget passen, später mit geringem Aufwand nachgerüstet werden können.

4. Badausstellung besuchen

Beim Besuch einer Badausstellung im SHK-Fachbetrieb oder im Fachgroßhandel kann der Kunde seine Pläne und Vorstellungen konkretisieren und bereits sichtbare Badelemente wie Waschtisch, WC, Armaturen oder Duschabtrennungen auswählen. Der Besuch in der Badausstellung gibt mehr Sicherheit als beispielsweise die Auswahl am PC-Bildschirm. Außerdem bekommt der Kunde hier die Sicherheit, dass alle Produkte den geltenden Normen und Regelwerken entsprechen, ein hohes Qualitätsniveau besitzen und dass die Hersteller eine sichere Gewährleistung bieten.

5. Planungsskizzen und wirtschaftliches Gesamtangebot freigeben

Auf Basis des Erstgesprächs und des Besuchs der Badausstellung erstellt der SHK-Handwerker Planungsskizzen und ein Gesamtangebot. Das Angebot umfasst alle geplanten Sanitärprodukte, Montagematerialien sowie die Arbeitsleistung. Es sichert die Einhaltung der Termine sowie eine saubere Arbeit und Übergabe zu. Der Kunde bekommt die gesamte Leistung zu einem garantierten Festpreis.

6. Feste Termine vereinbaren

Wenn das Gesamtangebot passt und der Kunde es freigibt, müssen nur noch die Termine für die Modernisierung abgestimmt und fest vereinbart werden. Wer sowieso einen Urlaub plant, kann einfach für zwei Wochen verreisen und sich darauf freuen, dass ihn bei der Rückkehr sein neues Traumbad erwartet.

7. Badübergabe durchführen

Nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten übergibt der Fachhandwerker das fertige Bad an den Kunden. Dabei erläutert er nochmals die durchgeführten Arbeiten und gibt gegebenenfalls Einweisungen zur Bedienung und Pflege bestimmter Funktionen wie beispielsweise Massageduschen, Whirlwannen, Dusch-WCs, berührungslosen Betätigungsplatten oder Armaturen.